H-J

HAILSTONE "Epitome" (2016)

(2.981) - Clemens (7/10)

Label: Bret Hard Records
VÖ: 23.09.2016
Stil: Death Metal
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Endlich mal wieder schöner Death Metal einer aufstrebenden Band aus dem Lande. Auch wenn ich Anfangs dachte es klingt doch irgendwie wie Blackguard ("Paragon")(warum auch immer dies mein Kopf tat), so entpuppte sich "Epitome" der Münchner Hailstone doch eher als normaler bodenständiger melodischer Death Metal. Ich mein, okay, es ist doch an einigen Stellen sehr sehr melodisch, schon irgendwie leicht finnisch alla Kalmah ("Celestial Wrath"). Aber wenn es überhaupt bewertend gemeint ist, dann als ein Kompliment. Harte Riffs, schnell und knackig frisch, mit Screams versehen und den ein oder anderen Headbangpart ("Desolation Paradise"). 

Ein schöner frischer Mix zum Autofahren kurz gesagt. Es macht Spaß zu hören und ist von der Produktion wirklich sehr gut gemacht. Vor allem der Wechsel zwischen den Gesangsstilen von Growls zu Screams, bzw. dem dadurch entstehenden Wechselchor, kommt wirklich gut zur Geltung, ist kraftvoll voller Energie und bringt letztendlich auch was rüber, sodass man auch zu Hause gerne mal moshen würde. Dazu noch on Top ein schöner saftiger Schlagzeugsound, sowie schön fies sägende Gitarren, alles richtig gemacht eben ("Paved In Blood", "In Death Engraved"). Aber die Jungs können nicht nur hart und direkt in die Fresse uns ihre Musik darbieten, auch wenn sie es anscheinend sehr gut beherrschen, nein die Scheibe hat gen Mitte sogar einen recht ruhigen, leicht melancholischen Song namens "The Shore". Dieser sticht meines Erachtens nicht nur aufgrund dessen eher ruhigere Stimmung hervor, sondern auch da die Melodien, Ideen, sowie die Umsetzung echt was haben und im Ohr bleiben, einer der wenigen Songs final betrachtet, daher aber auch mit der stärkste der Platte.

Denn so gut ich es auch finde, klingt es an vielen Ecken wie schon einmal gehört, bzw. fehlt trotz der positiven Merkmale irgendwie das gewisse Etwas, dass I-Tüpfelchen, kurz das Alleinstellungsmerkmal. Es ist leider echt schwer, vor allem im melodischen Death Metal sich, auch wenn es ein guter Silberling geworden ist, sich in der Masse heraus zu kristallisieren. Aber die CD alleine ist ja auch nicht alles, obwohl sie im vorliegenden Fall echt gut gelungen ist. Zu der Musik noch eine gute Performance und vor allem Glück mit dem guten Sound und man wird noch öfter von Hailstone hören. Ich bin gespannt. "Epitome" an sich ist auf jeden fall eine CD auf die man stolz sein kann und welche man ohne bedenken weiter reichen und empfehlen kann! Weiter so!! 

Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Call To Repentance
02. Paragon
03. Celestial Wrath
04. The Operation
05. Desolation Paradise
06. The Shore
07. Bulletstorm
08. Insidius Depravity
09. Paved In Blood
10. Epitome Of Failure
11. In Death Engraved
 

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