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HATE UNBOUND - Plague (2017)

(3.587) - Siggi (7,9/10) – Death/Thrash Metal

Label: Inverse Records
VÖ: 17.02.2017
Stil: Tech Death

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Aus Detroit (Michigan) stammen die 2013 gegründeten Hate Unbound und die Jungs haben sich dem Death/Thrash Metal der technischeren Natur verschrieben. Mittlerweile bei Inverse Records untergekommen, veröffentlichte der US-amerikanische Fünfer am 17.02.2017 über dieses Label das Debüt-Album „Plague“. Enthalten sind 10 Songs auf einer Gesamtspielzeit von guten 36 Minuten.

Mit dem pogolastigen „Baptized in Lies“ startet das Album und hier zeigen die Jungs sofort, wo es auf „Plague“ hingehen wird. Mit „Cut“ beginnt Nr 2 der Scheibe fett und groovig, das bleibt auch so, Hooks zum Mitsingen hat dieser fette Song und lädt zum Matteschwingen ein. „Suffering“ ist gefühlt flotter, weiß aber auch durch gekonntes Riffing und einiger technischer Finesse zu überzeugen, aber leider fehlt hier etwas, damit dieser Titel richtig zünden kann.
Ganz anders dann „Burn Your Idols“ - das Anfangsriff könnte aus der Hand von Chuck Schuldiner stammen und genau das scheint der rote Faden des Songs zu sein, hier scheint alles zu passen, technischerer Death Metal ohne neumodernes Griffbrettgewichse. „Soiled“ mutet anfangs etwas Schwedisch an, schlägt aber zunehmend in die hadcorelastige Thrashkerbe, ist auf jeden Fall eine Abwechslung. Mi „Punctre“ knüpfen die Amis wieder an, wo sie bei „Suffering“ oder „Burn Your Idols“ angefangen hatten. Der Titeltrack „Plague“ folgt schnellen Fußes – hier ist Live definitiv ein eine Moshpit-Garantie gegeben. „I, Martyr“ startet clean und ruhig, doch mit dieser Ruhe ist es bald vorbei. Es geht treibend weiter und der Titel hat eine Melodieführung bekommen, die einfach haften bleibt. „Grey Skies“ schließt sich da nahtlos an, sehr gut gemacht. Last But Not Least – „The Fallen“ beschließt das Album, hymnenartig geht’s los, sehr solide und gut gemacht, aber leider nicht in der Nachhaltigkeit wie z.B „Burn Your Idols“ oder „I, Martyr“.

Unter dem Strich bleibt zu sagen, Hate Unbound haben ein mehr als ordentliches Debüt herausgehauen, Songwriting und Sound passen und sind stimmig, schön angefettet und doch auch klar kommt „Plague“ um die Ecke. Guter Death/Thrash mit leicht technischer Note. Doch bleibt bei allen Lobeshymnen auch zu sagen, es gibt nicht nur Killer, einige Filler sind auch enthalten, welche aber nicht so sehr negativ ins Gewicht fallen, da auch handwerklich alles auf hohem Niveau passiert.

Bewertung: 7,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Baptized in Lies
02. Cut
03. Suffering
04. Burn Your Idols
05. Soiled
06. Puncture
07. Plague
08. I, Martyr
09. Grey Skies
10. The Fallen

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