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HELIOSS - Antumbra (2017)

(3.598) - Siggi (8,2/10) - Melodic Black/Death

Label: Apathia Records
VÖ: 24.03.2017
Stil: French Melodic Black/Death

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Die französischen Symphonic Black/Deather Helios gründeten sich 2009 in Paris und veröffentlichen nun am 24.03.2017 über Apathia Records mit „Antumbra“ ihre mittlerweile dritte Langrille. 11 Songs in 63 Minuten lassen bei der Stilbeschreibung, schon vor dem ersten Ton, Böses erahnen, erwartet mich ein Abklatsch à la Fleshgod Apocalypse, Dimmu Borgir – garniert mit Within Temptation ?

Schon die ersten Töne des Openers „The World Is Ours” scheinen meinen vorgestellten ersten Eindruck zu bestätigen – und schon verschwinden die Niederländer aus den bisher vorgestellten Einflüssen. Der Song ist sehr gut gemacht, jedoch fehlt mir etwas die Eigenständigkeit. „Santhara” ist da schon etwas anders – tiefe Growls, untermalt von Flächen, wechseln sich mit den aggressiven Screams ab, Tempo- und Melodiewechsel lassen mich dann doch auch das eine oder andere Mal aufhorchen. Auf „Dernière nuit” geht’s richtig klassisch los, nicht jedermanns Sache, aber mit der Ruhe ist es aber auch bald vorbei und ein melodisches Mid-Tempo-Monster baut sich auf.
Auf dem Instrumental „Forsaken” toben sich mal kurz die Gitarren aus und leiten in den düsteren „The Ninth Hour“ ein, der in seinen über acht Minuten tiefe Dunkelheit transportiert. „Bring Forth the Rain” ist dann wieder etwas flotterer und abwechslungsreich, gefolgt von „Drowning in Your Light“, welcher diabolisch verspielt und mitunter im Old-School-Gewandt daherkommt. „Screaming in Silence” erinnert mich stark an den Dark Metal der 90er-Machart, kann aber ausser dieser Eigenschaft nicht so sehr hervorstechen, muss der Song aber auch nicht, läuft gut durch. „Above“ ist dann wohl der Stampfer der Platte, tiefe fette Riffs und straightes Drumming enden zum Schluss doch melodisch - hymnenartig.
Jetzt kommt endlich ein Song, der mich an die Fleshgod Apocalypse erinnert – „The Sun Is Gone“ ist dann so einer – jetzt erst? –Sehr gut, denn bisher sind doch die meisten Titel sehr eigenständig – aber diese musikalische Nähe stört gerade gar nicht, weil es auch sehr gut gemacht ist.
Mit „Coupables” kommt wieder so ein Düstersong, doch entpuppt sich dieser in Hälfte Zwei dann doch etwas aggressiver und flotter als anfangs vermutet. „… For Victory“ ist dann der Letzte im Boot und ein würdiger Abschluss einer soliden Scheibe.

War ich doch Anfangs aufgrund des Stils schon etwas voreingenommen, haben die Franzosen es geschafft, meinem Vorurteil den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das Album „Antumbra“ ist größtenteils mehr als eigenständig und auch der Einsatz der klassischen Elemente ist dosiert und an den richtigen Stellen stärker. Hier passt das Gesamtpaket, Songwriting, das Können an den Instrumenten und Sound wirken wie eine Einheit und auch wenn es mir mitunter etwas zu langatmig wirkt, macht die Platte größtenteils Spaß.

Bewertung: 8,2 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The World Is Ours
02. Santhara
03. Dernière nuit
04. Forsaken
05. The Ninth Hour
06. Bring Forth the Rain
07. Drowning in Your Light
08. Screaming in Silence
09. Above
10. The Sun Is Gone
11. Coupables
12. …For Victory

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