H-J

HELKER – Firesoul (2017)

(3.789) - Dähni (7,5/10) - Heavy Metal

Label: AFM Rec.
VÖ: 05.05.2017
Stil: Heavy Metal

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Saludos de fuego de Argentina – oder auch – Feurige Grüße aus Argentinien! Genauer: Buenos Aires. Haben Helker am 05.05. über den großen Teich geschickt, mit ihrem neuen Rundling „Firesoul“. Der kurze geographische Ausflug ist nun vorbei und ich sollte mich der Musik widmen. Heavy Metal ist angesagt und da greife ich doch zu, ohne Fragen zu stellen. Die fünfköpfige Combo erfreut sich seit langem größerer Beliebtheit und eine ordentliche Fangemeinde will natürlich auch unterhalten werden.

Nach einem kurzen, schon fast szenetypischem Intro, mit der bedeutsamen Bezeichnung „Genesis“ schrauben sich nun13 Songs - inklusive der Bonus Tracks - feinsten Heavy Metals in eure Gehörgänge. Ob ich euch zu viel verspreche? Findet es heraus! – ein kurzer Einblick:

„Fight“ macht hier den Beginn. Über die Bedeutung, dieses Wortes, müssen wir uns nicht weiter unterhalten. Genau darum geht es auch in diesem Track. Somit startet das Gesamtwerk zunächst mit gutem Tempo und der richtigen Prise Druck und macht schon jetzt Lust auf mehr. Der Sound, auch gleich zu Beginn, ist kräftig und bringt sofort dieses gewisse Etwas mit, das man von Heavy Metal in seiner guten, alten Form erwartet.

Mit „For All The Eternity“ und „Playing With Fire“ setzt sich das Spiel fort. Auffällig wird, dass Helker ihrem Stil bis hier hin treu bleiben und einer klare Linie folgen. Dennoch schaffen sie mit ihren Instrumenten und unterschiedlichem Tempo in jedem Song, eine große Abwechslung zwischen den einzelnen Songs. Nach einer Vielzahl von Heavy Metal Hymnen folgt mit „Empty Room“ ein Song der ruhigen Gangart und ich kann nicht sagen, dass dieser nicht in das Gesamtbild passt. Eher im Gegenteil. Der Track bringt genau zur richtigen Zeit eine kurze, passende Pause, bevor es dann so allmählich in den Endspurt geht.

Für Fans des Metal, auch in all seinen Facetten und Genres, haben sich Helker mit dieser Scheibe einen Platz in jeder Sammlung verdient. Inhaltlich ist vom Kampf für das eigene Recht bis hin zum epischen Aufsteigen aus der Asche, alles dabei, was das Metal-Herz begehrt. Das Ganze vertont mit ausdrucksstarkem Heavy Metal der alten Schule, macht Lust auf mehr und bereichert jede Playlist. Für die volle Punktzahl reicht es dann leider doch nicht. Die Jungs liefern etwas besser als erwartet, doch die große Überraschung bleibt aus. Allerdings ist es jammern auf hohem Niveau.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Genesis (Intro)
02. Fight
03. For All The Eternity
04. Playing With Fire
05. The One
06. Where You Belong
07. You Are In My Heart
08. Empty Room
09. Leaving Out The Ashes
10. Stay Away
11. Break Your Chains
12. Firesoul
13. Rise Or Fall (bonus track)
14. Neon Knights (bonus track)

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