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IMPERIUM DEKADENZ "Dis Manibvs" (2016)

(2.991) - Clemens (8,5/10)

Label: Season Of Mist
VÖ: 26.08.2016
Stil: Black Metal
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3 Jahre ist es her, "Meadows Of Nostalgia" dreht sich bestimmt noch in den ein oder anderen Player der Fangemeinde und nun hat das Warten doch ein Ende. "Dis Manibvs" ist so gut wie da, der lang ersehnte Nachfolger erscheint am 26.08.16 und darf sich in die Gehörgänge der Gemeinde in Sachen Epischen Black Metal einverleiben. Eine perfekt zum Stil passende Produktion in Sachen Sound und der dadurch entstehenden Atmosphäre lassen die insgesamt 10 Titel mit sage und schreibe 62 Minuten so richtig den Tag versüßen und die Gedanken dahin treiben.

Die Truppe rund aus dem Schwarzwald kommend ist ja bekannt für eingängige Riffs zum dahin schwelgen, sowie dem gewissen Grad an Todeskälte und Härte in den schnellen Passagen der Lieder ("Stil I Rise"). Ein Hin und Her mit den Gefühlen und der gewählten Elemente und Stilmittel. So wie man es eben kennt und erwartet. So kann also auch der nun mittlerweile schon 6te Ableger der Truppe genau diesem Ruf gerecht werden, ohne dabei sich unangenehm in Sachen Einfallsreichtum zu wiederholen. Allen, die noch recht wenig mit Imperium Dekadenz anfangen können, sei gesagt: stellt euch ein Mix aus Summoning, Windir und Taake vor.

Wer damit nicht einverstanden ist, dem sei gesagt, es ist eben Imperium Dekadenz welche meines Erachtens nicht umsonst weit oben in der hiesigen Black Metal Szene stehen, da ihr Stil und dessen Umsetzung eben doch was eigenes, faszinierendes hat. Und damit dies auch wirklich in jeder Sekunde geschieht, gehen die Titel auf dem aktuellen Album unter anderem auch mal um die 8 Minuten, um eben diese Stimmung einzufangen und Schritt für Schritt wieder zu geben ("Pure Nocturnal Rome"). Es handelt sich eben nicht um dem Standard Black Metal, sondern es wird viel Wert auf den Klang und das Spiel mit Harmonien gelegt.

Das Zusammenspiel der Saiteninstrumente mit der Rhythmusfraktion am Schlagzeug passt wie die Faust aufs Auge und ergänzt sich gegenseitig perfekt. Der Gesang fügt sich natürlich ebenso der Kreation und unterstützt die Lyrics zusammen mit den Melodien, indem hier und da mal leicht weinerlich, jaulend, über flüsternd, bis hin zu kratzig fies in das Mikro "gesungen" wird ("Dis Manibvs"). Sprachlich wird wieder mal in Deutsch, sowie auch Englisch gesungen, wobei der Sprung zwischen den Sprachen den Gesamteindruck nicht wirklich beeinträchtigt. Einige können sich da vielleicht schwer tun, aber es gibt weitaus schlimmeres. Man muss sich eben nur die Zeit nehmen und mit der richtigen Einstellung an dieser Art des Black Metal heran gehen und wird dann, sofern es stimmig ist, mit "Dis Manibvs" mehr als zufrieden sein.

Als Fazit kann man also nur abschließend sagen, ein perfektes Album, welches dem Ruf der Band und der eventuell aufgekommenen Gier der Fans nach was neuem gerecht werden wird.

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. In Todesbanden
02. Only Fragments Of Light
03. Still I Rise
04. Dis Manibvs
05. Pantheon Spells
06. Vae Victis
 

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