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IN DEATH - The Devil Speaks (2016)

(3.068) - Clemens (6/10)

Label: Self-Release
VÖ: ??.09.2016
Stil: Death Metal
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Das nenne ich mal ein Self-Realese. Selten eine so gute, nicht durch ein Label unterstützte, oder zumindest vertriebene Band gehört. Also alleine die Soundqualität ist heftig aktuell und wirklich professionell gemacht. "The Devils Speaks" und wie! Die CD ballert ordentlich mit viel Energie und Tempo durch die Ohren und mäht dabei so ziemlich alles nieder, was sich ihr in den Weg stellt. Wer hätte das gedacht, die Jungs aus Australien schnacken nicht lange und ziehen einem erstmal so richtig einen durch die Fresse, zumindest nachdem das Staccato-Intro von "Malignancy Eradicated" ertönt ist.

Technischer Death Metal wie man ihn kennt und erwartet, sofern man danach sucht. Schnelle Riffs, mit Soli und Lead-Einlagen quer über das Griffbrett soweit das Auge reicht und dazwischen zum Luftholen ein paar Headbangparts zum wach rütteln der Birne. Es ist, wie auch hier hier vor allem beim Gesang überhaupt nicht mein Ding. Der ist mir einfach zu sehr geshouted, Coreähnlich. Da werde ich nicht warm, oder selten, sagen wir es lieber mal so. Der Rest passt aber. Erinnert gerne mal auch an Vader ("The Pitfalls Of Immortality"), oder anderen vergleichbaren Bands. Nicht schlecht Herr Specht. Das muss man erstmal so hinbekommen. Zumal die Gesamtheit von "The Devil Speaks" eine wirklich perfekt umgesetzte Moshstimmung mit sich bringt. Zumindest was die Härte der Musik angeht. 

Was mir aber besonders bei der Art an Musik bezüglich Death Metal auffällt und auch hier sich wieder zeigt, dass es trotz all dem schnell zu viel wird und sich nach 20-30 Minuten ein Gefühl der Belanglosigkeit breit macht. Es covert sich auf einmal alles selber und versucht sich selber so start zu überbieten, sodass der Flash der ersten paar Minuten schnell, bei mir zumindest, verfliegt. Weitere Durchläufe machen es da nicht gerade besser. Aber das ist dem Stil an sich wohl geschuldet, welcher schnell und hart wirken soll und muss. Denn langatmige, wohl gesetzte Elemente und tiefgründige Aufbauten jeglicher Art haben hier nichts zu suchen. UND das wird hier zu 100% erfüllt. Schnell, brutal und direkt! Also nicht falsch verstehen, die Scheibe hat was, nur auf Dauer bleibt nicht all zu viel hängen. Das wird und soll Fans der Art des Death Metal nicht stören, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, ihr werdet hier bestens bedient und müsst da mal rein hören. Denn der Zahn der Zeit dessen Art von Musik wurde einfach erkannt und mit den eigenen Ideen der Australier umgesetzt. Was kam dabei heraus? Im Fall von In Death ihr aktuelles Album "The Devil Speaks".

Bewertung: 6,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Malignancy Eradicated
02. The Pitfalls Of Immortality
03. Bow To Your Master
04. Every Burial
05. Godzilla
06. Fuck Your Kind
07. The Devil Speaks
08. King Of The Deadpool
 

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