H-J

IN FURY "In fury" (2016)

(3.006) - Clemens (4,5/10)

Label: Self-Release
VÖ: 30.06.2016
Stil: Death Metal
IN FURY auf Facebook

In Fury aus Hannover liefern uns mit ihrem selbstbetitelten Output ihr erstes richtiges Lebenszeichen, gepresst in runder Form. Der Silbering umfasst ganze 13 Songs und liefert damit ca. knappe 50 Minuten Death Metal. Frisch knackig schnell und vor allem melodisch ballern sich Songs wie der Opener "Broken World", oder auch gegen Ende "Beyond Our Comprehension" durch die Gehörgänge. Spielerisch ist das ganze definitiv hörbar und hinterlässt sogar den ein oder anderen Ohrwurm. Schade nur, dass das große Manko der CD der Sound insgesamt ist, welcher sich schon fast wie ein Livemitschnitt aus dem Proberaum oder dem ersten Schulfest anhört. Dadurch verlieren die Titel wie z.B. "Gaia Is Dead" an Stärke, sowie Härte und rumpeln eher so dahin, als sie Körper und Geist zum ausrasten bringen und den Hörer vollkommen einnehmen. Möglich wäre es mit dem Titel auf alle Fälle.

Leider ist der Standard und die Qualität der Musik recht hoch und eine annehmbare gute Produktion schon mit einigen Talern, oder den eigenen Können möglich. Sehr schade, da gezielt gesagt der Schlagzeugsound in Sachen Snare und Bassdrum darunter leiden, aber auch der Gesang und die Gitarren so besser hätten rüberkommen können. Der oft verwendete Begriff "matschiger" Sound trifft es abschließend und kurz gesagt recht gut.

Musikalisch, sowie technisch, aber auch von dem Ideenreichtum an sich, gibt es wie Anfangs erwähnt nicht viel zu meckern. Ja okay, hier und da kommt es einen bekannt vor und dort hätte man mehr rausholen können. Aber dennoch ist der Wechsel der Death Metal Riffs mit den teilweisen vorkommenden akustischen, cleanen Parts eine nette Sache die Spaß macht und eben ins Ohr geht. Nicht zu anstrengend, nicht zu düster, eben das richtige Mittelmaß. Dazu gesellen sich zu den Songs noch die ein oder anderen rein instrumentalen Einspieler (z.B. "Terrestrial"), welche die Spannung der CD gut aufrechterhalten und sowohl für Abwechslung, aber auch Entspannung sorgen, sodass der Kopf wieder frei und bereit ist für Death Metal.

"In Fury" ist im Großen und Ganzen also noch ein mittelmäßiges Debütalbum, welches mit seinen Stärken und Schwächen einen ersten Eindruck hinterlässt. Es steht mit den Songs, fällt aber vorwiegend aufgrund der Soundqualität. Dies soll aber keineswegs niederschmetternd aufgenommen werden. Denn es steckt wirklich Potenzial in der Truppe und wenn sie weiterhin sich entwickeln, dass ein oder andere durchmachen und überstehen, kann daraus schnell ein Name werden, welcher Ohrwurm nach Ohrwurm liefert und die großen Bühnen und das Fanfeld davor zum kochen bringen. Also nicht abgeneigt sein, gebt dem eine Chance, man weiß ja nie was daraus wird.

Bewertung: 4,5 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. Broken World
02. Subterrestrial
03. In Fury
04. Gaia Is Dead
05. The Wheel
06. Utopia
07. Terrestrial
08. Immortality
09. Savage Beasts
10. Beyond Our Comprehension
11. Celestial
12. Reason
13. Starvation

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner