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INFERNÄL MÄJESTY – No god (2017)

(3.696) – Olaf (9,0/10) – Blackened Thrash Metal

Label: High Roller Records
VÖ: 14.04.2017
Stil: Blackened Thrash Metal

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Jaaa…es gibt sie noch! Und wie! Es ist eine Wonne und Freude zugleich zu sehen, dass sich eine meiner absoluten Lieblingsbands der späten Achtziger immer noch auf dem Parkett der internationalen Thrash Bewegung bewegt und mir leidvoll vor Augen führt, wie alt ich doch geworden bin…vor allem wenn man hört, wie die Ur-Mitglieder Chris Bailey, Steve Terror und Kenny Hallman trotz einer Schaffenspause von knapp 13 Jahren nach ihrem letzten Album „One who points to death“ im Gegensatz zum Verfasser dieser Zeilen, immer noch frisch und knackig rüberkommen.

Natürlich ist ein Meilenstein wie „None shall defy“, welcher als Patch so manche Kutte eines Altvordern verziert, nicht mehr zu erwarten gewesen, was allerdings kein Beinbruch ist, sondern, ähnlich wie bei Slayer, die auch nie wieder ein „Reign in blood“ veröffentlichten, eher eine dazugewonnene Reife dokumentiert. Infernäl Mäjesty jedenfalls wissen immer noch ganz genau, wo der Frosch die Locken hat und begeistern mit ihrem kohlrabenschwarz durchzogenen Thrash Metal auch im 31.Jahr ihres Bestehens und nähren damit die Hoffnung, diese Killercombo endlich einmal live bewundern zu dürfen. Rasende Riffs, fette Thrashbolzen, die auch gerne mal etwas langsamer die Brutalität der Kanadier unterstreichen und eine große Hitdichte lassen „No god“ zu einem wahren Juwel werden, welches selbst nach dem zigmalsten Durchhören nicht an Glanz verliert. Im Gegenteil, denn gerade Songs wie „Another day in hell“ oder das überragende „Nation of assassins“ klingen bei jedem erneuten Durchlauf besser als vorher.

No god“ ist mit einer riesigen Halbwertszeit ausgestattet, abwechslungsreich, spannend, brutalst produziert und lässt zu keinem Zeitpunkt auch nur annährend erahnen, dass hier eine Combo am Werk ist, die gegründet wurde, als viele Fans der gitarrenorientierten Unterhaltungsmusik noch Sacksuppe waren. Alle Daumen nach oben und schön, dass Infernäl Mäjesty wieder zurück sind!

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Enter the world of the undead
02. In god you trust
03. Signs of evil
04. Another day in hell
05. Kingdom of heaven
06. No god
07. False flag
08. Nation of assassins
09. House of war
10. Systematical extermination
11. Extinction level event

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