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INQUIRING BLOOD - Morbid Creation (2016)

(3.391) - Morten (7,5/10)

Label: Kernkraftritter-Records
VÖ: 16.12.2016
Stil: Death Metal
 

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Meine erste Review 2017 behandelt im Grunde einen kleinen Rückblick ins vergangene Jahr... Genauer gesagt, ein Rückblick zu einem meiner eigenen Konzerte im November, bei eben jenem wir mit Xicution, eine Supportrolle im urischen Gadenstädter „Black Hand Inn“ übernehmen durften.

Ich erinnere mich gut: Debauchery waren Headliner und es sollte nach uns noch eine zweite Band vorm allseits bejubelten Main Act spielen. Angekommen in der Location: erstmal Hektik – Standard, da wir wie immer viel zu spät kamen.
Hilfe beim aufbauen, sowie Abstimmung und gelegentliche Fragen nach unserem Wohlbefinden...hmmm, aber die Typen hier gehören gar nicht zum „Black Hand Inn“. Nein, die Vier Herren, die uns hier umsorgten, sollen Zentrum dieser Review sein.

Zum Thema...An jenem Abend lernten wir und besonders ich, das Hanoversche Death Metal Quartett namens Inquiring Blood, aus dem Hause „Kernkraftritter-Records“, kennen. Mein Interesse war quasi bereits nach dem Soundcheck geweckt.
Als es endlich an die Stagetime ging, verschafften die Jungs dem Saal eine brachiale Dosis Death Metal, mit allem was das Herz begehrt. Von allem das feinste, möchte ich mal behaupten. Auf die Ohren gab es schwersten Groove, Skalpell artig gesetzte Verzierungen einer weitaus technischeren Natur und unterm Strich 100% auf die Fresse – eben alles was das Herz begehrt.

Circa eineinhalb Monate nach unserem gemeinsamen Gig, kam wie angekündigt, nun auch die meinerseits freudig erwartete neue Scheibe mit dem Klangvollen Namen „Morbid Creation“.  Tau Frisch – Quasi noch presswarm, erreichte mich die Platte und fegte direkt meine Boxen frei vom Staub. Was ich auf der Bühne sah, setzt sich hier sehr gut fort. Ob Halftime Geballer, sauber gesetzte Blast Akzente oder auch die charakterisierende Groove Walze...alles zusammen stellt in jedem Song eine klare Linie und ein sehr solides Steckenpferd des Vierers dar.

Im Grunde wechseln die Thematiken innerhalb des Death Metals nicht etwa wild und ohne pause während der Songs, nein. Viel mehr macht es den Eindruck als wenn einzelne Songs mit einem jeweiligen Schwerpunkt betraut wurden und diesen durch viele verspielte, aber direkt und strukturiert gesetzte Akzente umranden. Was ich damit sagen will, ist ganz einfach: Die Songs sind vielseitig, wirken aber dennoch nicht hektisch oder gar verwaschen. Ganz im Gegenteil, wirkt ein jeder Song auf ein und die gleiche Weise solide, bodenständig – Man hörts, man erkennts als Inquiring Blood.

Mein Fazit: Es ist unnötig zu sagen, dass hier kein Rad und auch kein Genre neu erfunden wird. In diesem Fall, finde ich das auch sehr gut. Man bekommt fürs Geld eine sehr gut durchdachte, moderne Death Metal Platte, die in allen Belangen gute Durchschlagskraft liefert und durchaus an jeder zu bekämpfenden Front eine souveräne Figur abgibt.

Wer sich also mit überwiegend groovigem Death Metal und Old School hacken bis New School Technik aus selbigem Subgenre anfreunden kann, hat hier einen guten Griff getan und bekommt einen sehr gelungenen zeitgemäßen Allrounder.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Japanese Knife Assassin
02. Hell Commander
03. Death Row
04. Three Feet to Carnage
05. Death and Decay
06. Voices
07. Suffocation
08. The Horsekiller
09. The Swarm
10. Stabbed by Mirror Shards
11. Nuclear Massacre
12. Faceless

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