H-J

INQUITIOUS SAVAGERY (2015)

"Subversions of the psyche" (2.208)

Stil: Brutalo Death Metal
VÖ: 22.09.2015
Label: Grindethic Records
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Okay, wenn ich Brutal Death Metal lese, dann weiß ich, was kommt. So wie man nachts beim Drive in mit 3,8 im Turm den triple Bacon-Cheese-Chilli-Doppel-Chicken Royal Burger und nicht das Entrecote vom Junglamm haben will, so wird es hin und wieder auch mal Zeit für so eine Band dieses Genres. Wenn ich übernächtigt von langen Clubnächten in Berlin durch die Haustür falle, dann pfeif ich mir gern mal Slam Death rein. Oh Ja!!!

Und dann will ich genau das hier. Rülpsgegrunze, die blechern tönende Snare, Slam Downs deluxe und schön tief gestimmte Gitarren und sogar Bass- Soli. Verpackt in eine fette Produktion und mit Schmackes vorgetragen. All das bekommt man von den Schotten geboten, inklusive oh grusel, grusel Horror-Splatter Cover. Dabei geht die Band aber keineswegs total hohl und völlig debil wie das Gros der unüberschaubar groß gewordenen Szene zu Werke, sondern verfolgt einen gewissen ähem äh Anspruch, was den Sound, das Songwriting und auch die natürlich nicht verständlichen aber nachzulesenden Lyrics betrifft. Das steht der Band sehr gut zu Gesicht, da man ja technisch versiert ein fettes Brett zurecht zimmert und auch als Songwriter ein sicheres Händchen für Dynamik und Spannung hat. Geil! Anspieltipp ist hier das prächtige „Cognitive Dissonance“ und der Titeltrack. Was ein Pfund! Mir macht das Laune. Ich empfehle ja sowas gern als Mucke zum Sporteln: ob Joggen, Radfahren oder Gewichte stemmen. Sowas geht immer! Bei so ner Mucke muss es ballern ohne Ende. Und das tut es bei den Jungs hier auf allen Tracks ohne langweilig oder allzu sehr vorhersehbar zu werden. Auch der Gesang, der natürlich keinen Blumentopf bei der Innovations-Olympiade gewinnen würde, überzeugt mich. Und das allerwichtigste bei diesen schottischen Jungspunden hier ist, dass man ihnen anmerkt, dass sie Spaß an ihrer derben Musik haben. So fett kann man nur röhren, wenn man nicht nur Power, sondern auch Überzeugung hat.

Der Sound wurde schön böse und walzend in Szene gesetzt. Das steigert das Vergnügen umso mehr. Den abgefahrensten Titel mit den kränkesten leads bieten die Jungs einem mit „Prognosis of Terminal Parasitic Degradation Facilitating the Process for Utter Decomposition“ auch noch. Was will das Deather Herz noch mehr. Coole Sache!

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Prey to the Agonies of Morbid Apprehension
02. Transient States of Metaphysical Revelation
03. Cognitive Dissonance
04. Sadistic
05. Subversions of the Psyche
06. Propagating a Pestiferous Enmity
07. Prognosis of Terminal Parasitic Degradation Facilitating the Process for Utter Decomposition
08. Subjugated Into Pathological Servility

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