H-J

INTO DARKNESS (2015)

"Sinister demise" (2.129)

Label: Rising Nemesis Records
VÖ: 11.09.2015
Stil: Death Metal
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Am 11. September 2015 erschien über Rising Nemesis Records mit „Sinister Demise“ die mittlerweile dritte Langrille der Heidelberger Deather Into Darness. Das Trio ist seit 1995 aktiv und dürfte auch wirklich so manchem Metal Fan im deutschen Underground ein Begriff sein.

Nach einem kurzen „Intro“ geht’s auch mit „Left Behind“ richtig zur Sache, Into Darkness zeigen sofort, was sie drauf haben und das gut arrangiert klingt nicht schlecht, der Song lässt die Lust auf mehr wachsen. „Throne Of A Thounsand Miseries“ erinnert mich irgendwie auch immer mal wieder an Star Wars, warum das so ist, hört Euch rein und findet es heraus. Sehr geiles präzises Riffing und abwechslungsreiches Drumming zeichnen diesen Titel aus.

„True Rules Of This World“, „Manifesto“, „Sinister Demise“ und „Human Benediction“ schlagen und feuern in die gleiche Kerbe. Von reinem Old School Death Metal zu sprechen, wäre äußerst vermessen, denn dazu gibt es genug Moderneres herauszuhören auf „Sinister Demise“. Technische Finessen a la Obscura oder auch Atmosphäre im Behemoth-Stil kommen zum Tragen. „Suspended Insanity“ hat hingegen wieder einen sehr amerikanischen Death-Einschlag, was auf jeden Fall für Abwechslung sorgt. „Spiritual Remains“ könnte anfangs auch von Herrn Schuldiner kommen, entwickelt sich aber im weiteren Verlauf auch eigenständig weiter, ich kann hier kaum etwas kritisieren. Last but not least – „Suffering A Reality“ rundet das ca. 33 minütige Album ab und haut nochmal alles raus, was diese Scheibe ausmacht.

Into Darkness haben hier wirklich ein sehr geiles Werk abgeliefert. Death Metal mit viel Abwechslung und mit technischen Anleihen, so muss es sein. Die Band wartet mitunter mit unüblichen Songstrukturen auf und sorgt so dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Sehr gut produziert, muss ich gestehen, dass ich kaum Ansätze zur Kritik finde.

Einige Passagen hätten durchaus nicht so in die Länge gezogen werden brauchen, aber das ist Jammern und Meckern auf ganz hohem Niveau. Sehr gut gemacht Jungs! Wer Into Darkness demnächst Live erleben möchte, der bewegt seinen Arsch zum Metalfestival für Krebskranke Kinder im Skullcrusher Dresden, denn dort gibt es dann am 02.10.2015 das amtliche Live-Brett der Heidelberger.

Bewertung: 9,0 von 10,0 Punkten

Tracklist:
01. Intro
02. Left Behind
03. Throne of a Thousand Miseries
04. True Rulers of This World
05. Manifesto
06. Sinister Demise
07. Human Benediction
08. Suspended Insanity
09. Spiritual Remains
10. Suffering a Reality

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