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JOTNAR – Connected/Condemned (2017)

(3.674) - Jezebel (7,0/10) - Melodic Death Metal

Label: Massacre Records
VÖ: 21.04.2017
Stil: Melodic Death Metal

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Jotnar sind die wahrscheinlich schwedischste Band Spaniens und mit schwedisch meine ich Melodic Death Metal im Stile von Soilwork und neueren (aber nicht ganz neuen) In Flames.

Der Name Jotnar gehört zur altnordischen Mythologie: Jötnar ist der Plural von Jötun und kann grob mit „Riesen“ übersetzt werden. Dementsprechend hieß im Jahr 2012 auch das erste Lebenszeichen in Form einer EP „Giant“. Nun haben wir das Debütalbum vorliegen und das hört sich alles andere als Old School an, ganz zu schweigen von Viking oder Pagan Einflüssen.

Diese Musik, die ich persönlich noch nicht einmal in der Schublade „Death Metal“ sehen würde, ist nun überhaupt nicht meine Baustelle. Ich kann aber feststellen, dass das alles unheimlich professionell aufgezogen ist. Die Band und das Label Massacre Records haben hier richtig viel Geld in die Hand genommen. Das fängt damit an, dass die Band tatsächlich eine eigene Homepage betreibt, die nicht nur eine Linksammlung zu den üblichen Social Media Kanälen darstellt und endet damit, dass Mr. Melodeath himself Jens Bogren die Scheibe gemastered hat (die Grobarbeit hat der kreative Kopf der Band Ben Malero bereits im eigenen Jotunheim Studio erledigt). Des Weiteren kommen verschiedene Gäste ans Mikro wie Soilworks Björn Strid und die schwedische Sängerin Jennie Nord. Selbst die wohldosiert eingesetzten Synthiesounds kommen von einem Gastmusiker.

Die Jungs beherrschen ihre Instrumente, die Songs sind eingängig, aber nicht zu simpel, das Wechselspiel aus cleanem Gesang und Geshoute passt auch. Bei der Nelly Furtado- Coverversion „Say It Right“ klingt die Stimme sogar fast nach Herrn Hetfield (und Metallica würde ich es auch durchaus zutrauen, so einen Song zu covern), das kommt schon spaßig rüber. Jotnar haben hier ziemlich viel richtig gemacht. Ob das nun für den großen Durchbruch reicht, weiß ich nicht, aber dieses Album ist zumindest ein großes Achtungszeichen.

Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Connected/Condemned
02. Remaining Still
03. Missing Shadows
04. Broken Esteem
05. Suicidal Angel
06. Live Together Die Alone
07. Starved of Guidance
08. I, the Paradox
09. The Sentence
10. Invisible Trace
11. The Loneliness Legacy
12. Say It Right (Nelly Furtado cover)
13. Envy World
14. The Portrait

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