K-M

KB 36 – Fake (2018)

(4.426) - Peter (7,3/10) – Hard Rock

Label: SELFRELEASE / Pure Steel Promotion
VÖ: 26.01.2018
Stil: Hard Rock

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Die Szene lebt, so viel ist sicher. KB 36 finden mit „Fake“ den Weg auf unsere Plattform. Sicher auch deshalb, weil wir den klassischen Rock in dieser Art, nicht ganz so häufig rezensieren. Aber auch hierfür steht Zephyr’s Odem - frei, offen und unabhängig. In diesen Belangen ähneln sich KB 36 mit unserer Plattform ein wenig. Die fünf Russen aus Moskau zelebrieren in erster Hinsicht soliden Rock, vielleicht auch Hard Rock, der mich in weiten Teilen an TENACIOUS D erinnert. Warum? Das liegt nach meinem Dafürhalten am sehr extravagant dargebotenen Gesang, der dem KB 36 Rock seine Einzigartigkeit verleiht.

Schon der Opener und zugleich Titeltrack „Fake“, besticht durch einen nachhaltigen Refrain, der ironisch anmutenden Strophen folgt. Musikalisch kommen überwiegend angezerrte Gitarren auf bollerndem Bass und groovendem Drum-Teppich zum Tragen, auf dem der Gesang wiederholt Entfaltung finden kann. KB 36 nutzen das weite Spektrum dieses Genre, so werden so ziemlich alle Tempi angewandt, mal zügig, mal getragen und auch balladeske Anteile sind zu hören. „Walk And Glow“ ist so eine Nummer, die abermals den Feinschliff durch die Vocals erhalten und das Balladeske darin in wohlklingenden druckvollen Harmonien verschmelzen lassen. Die Solis sind folgerichtig und machen diesen Song zu einem Albumhighlight.

Insgesamt wirken die Kompositionen frisch und lassen eigentlich immer auch einen gewissen Witz erkennen. Das theatralische Moment in den Nummern wird stets durch die eigenwillig wirkenden Strophen gesetzt. Auch funkige Elemente lockern das Album auf und sorgen somit für Abwechslung. „Rock The Boat“ als annähernde Funk-Rock Nummer steht exemplarisch für den Ideenreichtum der der fünf Herren.

In den 11 Song des Albums sind Elemente des Funk, Rock, Blues und ein dezenter Hauch Metal-Attitüde zu finden. Angereichert durch in jeder Hinsicht andersklingende Vocals. Letztlich macht genau das die Musik von KB 36 interessant. Für mich klingt das Album somit schlüssig, KB 36 bleiben ihrem erfrischenden Konzept treu. „Fake“ ist das zweite Album nach „Fish Eat Fish“ aus dem Jahre 2013, und so kann ich mir durchaus vorstellen, dass KB 36 mit dieser Scheibe zahlreiche Befürworter finden werden.

Anspieltipp: „Fake“, „Walk And Glow“, und „Mashrooms

Bewertung: 7,3 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Fake
02. Who Cares
03. Slow Motion
04. Walk And Glow
05. Mashrooms
06. On The Floor
07. Rock The Boat
08. Seven Rules
09. Going Through Hell
10. Give Me More
11. Get Out Of Here

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