K-M

KLOGR – Keystone (2017)

(4.159) - Peter (5,3/10) - Alternative Metal

Label: Zeta Factory
VÖ: 06.10.2017
Stil: Alternative Metal

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Ein recht ungewöhnlich klingender Bandname und eine mir bis zu diesem Album leider völlig unbekannte Formation namens KLOGR (Kay-log-are) habe ich nun mit ihrer neuveröffentlichten Scheibe vor mir. „Keystone“ ist das zwischenzeitlich dritte Album der aus Italien und den USA stammenden Musiker. Die Band gründete sich im Jahre 2011 und sieht sich dem Alternative Metal verschrieben.

Was von vornherein quasi ins Ohr sticht, sind die tough eingespielten Gitarren. Für diese Stilart mehr oder weniger typisch, wird hier in diversen Teilen des Songs auf eine eher gegen den Takt läufige Rhythmik Augenmerk gelegt, das macht „Sleeping Through The Season“ zum Beispiel irgendwie interessant. Die Vocals und auch das Arrangement erinnern mich des Öfteren an Tool. Im Wechselspiel zwischen klarem Gesang und dezentem Growling bewegt sich Gabriele “Rusty” Rustichelli hier auf für ihn sicherem Terrain.

Die nötige Härte bringt „Technocracy“ zum Vorschein, hier überschreiten die Vocals die Grenzen und bringen reichlich aggressive Modulation mit sich.
Pride Before The Fall“ kann mit ansprechendem Songwriting überzeugen und setzt sich von den vorigen Songs signifikant ab. Vor allem dann, wenn KLOGR das Tempo etwas anziehen, steigt in mir die Hoffnung, dass sich dadurch vielleicht auch ein wenig die kompositorische Fähigkeit anhebt. „Enigmatic Smile“ steht hierfür exemplarisch, wenngleich dieser Song in sich sehr komplex aufgebaut ist und es deshalb eher schwer ist, den roten Faden beizubehalten.

Keystone“ ist mit 12 Tracks relativ vollgepackt. Zusammenfassend aber vermisse ich persönlich das herausragende Moment, dies ist meiner Meinung aber auch dem Genre geschuldet, denn zu viele Bands klingen hier für mich schlichtweg austauschbar. Die Songs ähneln sich in ihrer jeweiligen Struktur doch sehr, so dass es beinahe unmöglich ist, einen wirklich stärkeren Song ausfindig zu machen. Ich nehme KLOGR ihren Willen und ihre Authentizität durchaus ab, letztlich aber ist da noch etwas Luft nach oben. Musikalisch gesehen befindet sich diese Formation mit diesen Anlagen auf dem richtigen Weg, nur habe ich stellenweise den Eindruck, dass KLOGR noch auf der Suche nach ihrem individuellen Alleinstellungsmerkmal sind.

Anspieltipps: „Technocracy“ und „Enigmatic Smile

Bewertung: 5,3 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Sleeping Through The Season
02. Prison Of Light
03. Technocracy
04. The Echoes Of Sin
05. Pride Before The Fall
06. Something's In The Air
07. Drag You Back
08. Sirens' Song
09. Dark Tides
10. Silent Witness
11. Enigmatic Smile
12. The Wall Of Illusion

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