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KNELT ROTE – Alterity (2018)

(4.719) - Tom (7,9/10) Blackend Grind

Label: Nuclear War Now! Productions
VÖ: 15.05.2018
Stil: Blackend Grind

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Mal wieder so richtig Bock, sich auskotzen und die Bude zu zerlegen? Mit KNELT ROTE und ihrer 4. Scheibe „Alterity“ kein Problem. Dieses Album ist ein einziger Amboss der mit Wucht um sich schlägt ohne Pause zu machen. Hier gibt’s keine überflüssigen Soli oder ewigen Refrain Wiederholungen. Bei einer Gesamtlänge von 21:25 Minuten sitzt auf „Alterity“ jeder Ton genau da, wo er hin gehört.

Seit 2008 gibt es diese Musikerformation nun schon und während andere Bands radiotauglich werden oder ganz an den Instrumenten wegpennen, haben KNELT ROTE einfach das Tempo nochmal angezogen und präsentieren hier einen einzigen Hassklumpen, geformt aus Black Metal und Grindcore-Einflüssen. Wobei hingerotzt trifft es eher. Keine Intros, kein atmosphärisches Gespiele, hier geht es um pure Aggression und Geschwindigkeit. Okay, die ersten Sekunden von „Salience“ wirken groovig, das hat sich dann aber schnell verflüchtig und es wird wieder aus allen Rohren gefeuert.

Konstruktive Kritik an dieser Stelle, etwas mehr Originalität hätte manchen Songs gut zu Gesicht gestanden, denn es kommt recht schnell eine akustische Monotonie auf, aber das ist bei der Musikrichtung nur zweitrangig. Viel bleibt nicht mehr zu sagen, außer: wer schon immer mal seinem Musiklehrer/Priester/Eltern zeigen wollte, was extreme Musik bedeutet, der ist mit diesem Album sehr gut beraten.

Anspieltipp: „Rumination“

Bewertung: 7,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Lachesis
02. Lineage And Dependence
03. Rumination
04. Genetic Memory
05. Othering
06. Salience
07. Black Triptych

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