K-M

KRISIUN (2015)

"Forged in fury" (2.005)

Label: Century Media
VÖ: bereits veröffentlicht
Stil: Death Metal

KRISIUN auf Facebook
KRISIUN Webseite

Als großer Fan des brasilianischen Trios hatte ich in diesem Jahr bereits das Vergnügen, die Kolesne Brüder samt ihres Frontmanns Alex Camargo live zu begutachten und freute mich von daher unbändig auf das neue und nunmehr 10.Studioalbum der Jungs aus Rio Grande du sol, welches allerdings selbst nach mehrfachem Hören nicht einmal ansatzweise das halten konnte, was ich mir versprochen hatte. Eine verspätete Rache für das letztjährige 1:7 bei der WM?

Krisiun gehen auf „Forged in fury“ für meine Ohren viel zu verschachtelt an die ganze Geschichte ran und verheddern sich in 6einhalb Minuten langen Songs, die zu keinem Zeitpunkt an alte Klassiker der Bandgeschichte heranreichen können. Klar, technisch ist das zuweilen durchaus ansprechend und Songs wie „Soulless impaler“ und „Burning of the heretic“, der ganz im Zeichen besagter Evergreens aus dem Krisiun’schen Lager steht, sind der Grund, weshalb die Bewertung nicht noch schlechter ausgefallen ist und werfen bei mir die Frage auf, warum die Südamerikaner nicht mehr solcher Granaten auf das Album gepackt haben, die dann wirklich ein echter Hammer geworden wäre. So allerdings ertappte ich mich des Öfteren dabei nachzuschauen, welcher Song das nun ist und wie lange dieser noch gehen würde. Hier kann man klar festhalten, dass in der Kürze die Würze liegt und bei solch langen Songs einfach die Dynamik irgendwann komplett verloren geht und der Widererkennungswert extrem darunter leidet.

Liegt es an meinem Gehör? Liegt es an der von einem Musikerkollegen Krisiuns bei Century Media attestierten Dyslexie eines Drittklässlers, warum ich mit „Forged in fury“ so wenig anfangen kann? Keine Ahnung, doch die Scheibe erreicht mich einfach zu selten und ist für mich im Gegensatz solch Killer wie „AssassiNation“, „Southern storm“ und vor allem „Black force domain“ einfach zu unausgegoren, um mit einer höheren Note bedacht zu werden. Schade…echt schade…let the shitstorm begin…

Bewertung: 5,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Scars of the hatred
02. Ways of barbarism
03. Dogma of submission
04. Strength forged in fury
05. Soulless impaler
06. Burning of the heretic
07. The isolated truth
08. Oracle of the ungod
09. Timeless starvation
10. Milonga de la muerte
11. Earths cremation (Bonus)
12. Electric funeral (Bonus)

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner