K-M

LUCIFER'S HAMMER (2014)

Night Sacrifice (Demo MMXIII)

Die chilenische Metal-Szene bringt bekanntermaßen immer wieder feine Exemplare hervor, dennoch haben nicht wirklich viele Bands bis dato die Chance erhalten sich auch in unserer Region entsprechend präsentieren zu können. Die wenigen Ausnahmeerscheinungen wissen sich dafür umso mehr in Szene zu setzen und zählen wohl nicht nur meiner Meinung nach mit zu den ganz großen Erscheinungen in den jeweiligen Genres – wie, allen voran Procession, oder auch Pentagram.

Mit Lucifer’s Hammer schickt sich nun eine Formation an mit feinen, klassisch inspirierten 80er US Metal-Sounds auf sich aufmerksam zu machen und das in Form eines Demos, das – viel authentischer geht es ja wohl wirklich nicht – als Music-Cassette in Umlauf gebracht wird.

Doch nicht nur die Aufmachung ist “Old School as F***“, auch die Songs dieser – erwartungsgemäß - nach einem alten Warlord-Klassiker benannten Truppe klingen nach “Zeitmaschine“ und lassen den Zuhörer mehrfach an frühe US-Helden denken.

Da diese sich seinerzeit an britischen Vorbildern orientiert haben, liegen auch die in minderer Anzahl vorhandenen Querverweise zu Iron Maiden auf der Hand - man beachte nur die Gitarren im Opener “Wolf“, das durch seine Strukturen entfernt an eine weniger abgefahren Version von frühen Helstar denken lässt.

Das folgende “Shadows“ dagegen kommt mit reichlich Speed aus den Boxen und verbreitet den Charme der frühen Jag Panzer, bevor man sich mit dem Stampfer von Titeltrack auf halbe Strecke zwischen Saxon und Metal Church begibt.

Noch Fragen? Na hoffentlich, und zwar jene, die mir persönlich auch schwer am Herzen liegt: Wann bitte gibt es ein Album?

Bewertung: 9,0 von 10

Tracklist:
01. Wolf
02. Shadows
03. Night Sacrifice

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