K-M

LUNAR BLOOD – Twilight Insurgency (2022)

(7.695) Timo (7,0/10) Death Metal


Label: Pulverised Records
VÖ:  18.02.2022
Stil: Death Metal

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Die New Jersey Anarchos von Lunar Blood untermauern nach dem 2020er Demo ihre Daseinsberechtigung und haben mit „Twilight Insurgency“ einen angemessen wuchtiges Debutalbum in den Pötten, das mich doch recht schnell in seinen Bann zog.

Dennoch musste ich schon ein wenig grinsen, wenn man auf die Facebook Seite der Band stöbert, und unter dem Namen der Seite, die nähere Beschreibung Friedhofsservice auftaucht, haha. Lunar Blood haben sich aus dem Zentrum der Band Woodland Tomb formiert, deren Ausrichtung eher Black Crust ist, aber bisher über den Demo und EP Status nicht hinauskamen, was natürlich nichts heißen mag.

Auf dem ersten Langspieler von Lunar Blood wiederum rangieren 9 Songs, die in gut 27 Minuten runtergebrettert werden. Dabei geht’s angenehm ruppig und kantig zu Werke und die Bengels lassen ziemlich rabiat die Kettensäge kreisen. Hierbei hat man wieder auf die Dienste des Backroom Studios vertraut, das Mastering von Audio Siege, die schon für Trap Them und Gatecreeper ordentlich abgeliefert haben, dies lässt das Debut umso weiter punkten, absolut.

Lunar Blood trümmern eine vielschichtige Mischung aus klassischen old school Death Metal bis Black Metal aus dem Granit, der mal melodisch, aber auch klassische Hard und Grindcore Zutaten in sich integriert. Die verschiedenen Stile agieren recht lebhaft miteinander, dies lässt den Sound kaum vorhersehbar klingen. Was es als recht guten Einstand bezeichnen möchte, der dennoch in manchen Phasen des Debuts ein wenig holprig daher kommt, was die Hörfreude des ordentliche Undergrounoutputs keineswegs schmälert. Es ist schön zu sehen das es immer wieder Bands gibt die recht überzeugend ihr eigenes Süppchen kochen.

Thematisch verarbeitet man menschliche Grausamkeiten wie Krieg, Polizeibrutalität, Gewalt und Unterdrückung in all seiner abscheulichen Form. Themen und die textlichen Auseinandersetzungen, die gerade in diesen Zeiten umso mehr ihre Berechtigung haben. Durchaus vielversprechend was die Herren hier auf die Kette kriegen, spannend, erfrischend und deftig. Weitermachen! 

Anspieltipps: „The Hammer“ und „Wrath March“


Bewertung: 7,0 von 10 Punkten


Tracklist
 

01. Purified Rot
02. The Hammer
03. Gastrointestinal Industrial Complex
04. Ululating In The Depths
05. Wrath March
06. Parliament Of Trees
07. Gnawed
08. God Of The Trainwreck
09. Pig Hunter



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