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MAGICK TOUCH – Cakes & Coffins (2023)

(8.368) Baka (9,8/10) Hard Rock


Label: Edged Circle
VÖ: 19.05.2023
Stil: Hard Rock






80´s Metal Vocals, die im Stile der 70er gesungen werden, treffen auf gut rollenden Hard Rock samt all seinen Stilen. Verspieltheit trifft hier auf kreatives Arrangement. All das bietet die Band MAGICK TOUCH mit ihrem neuen Album. Die aus Bergen (Norwegen) stammende und seit 2015 sehr aktive Band, liefert nun ihr mittlerweile viertes Voll Werk ab und das hat es in sich.

Gleich beim ersten Titel zeigt die Band sich in aller Frische und kommt mit genialen Spielereien um die Ecke, die man nicht erahnen kann. Man kann der recht einfachen Linie folgen, aber wird immer wieder herausgezerrt und bleibt trotzdem im Flow. Hier treffen schon coole Basslines auf Drumbreaks der alten Schule und eine Hook die sich mehr als Recht im Gehirn herein frisst.

 

Auffallend ist die Ausgeglichenheit des Sounds. Die Band klingt zwar dick auf dem Album, aber übertreibt es nicht mit dem Sound. Das kommt den Titeln sehr zu Gute. Dieser lockere Sound verschafft Lockerheit, die der Hard Rock gut vertragen kann. Im zweiten Track merkt man das am besten. Die Musik hastet nicht vor sich hin und hat das perfekte Tempo. Hier schafft es die Band auch eine gewisse Tiefe zu erreichen.

 

Diese Tiefe verdichtet sich noch im Folgetitel und ist eine richtige Huldigung gegenüber dem Rock. Hier spielen sie auch mit gut platzierten, versetzten Halbtönen.  MAGICK TOUCH schaffen es trotz bekannter Spielweisen, nach einem selbst zu klingen. Gute Musiker finden sich hier zusammen, die ein perfektes Gespür für Songwriting haben.

Talent für hymnische Riffs finden sich an jeder Ecke. „M.I.N.A“ ist einer dieser Titel, die schön alt und rough klingen, aber auch locker in einem Stadion funktionieren würden. Die Songs klingen so, als kenne man sie ein Leben lang. Um der Eingängigkeit entgegenzuwirken, spielt die Band mit satten Breaks und verziert sie mit reichlich Solo Ausschweifungen jeder Art. Mal darf der Drummer ran, mal die Gitarre und mal der Bass. Die Musiker setzen hierbei auf ihr Talent und nicht auf Angeberei.

Auf Balladen wird nicht allzu viel Wert gelegt, obwohl dass der Scheibe noch einen Pluspunkt gebracht hätte. Besinnlicher wird beim Song „Raven“. Dieser behält den Groove der Vorgänger, besinnt sich aber auf der ruhigeren Schiene . Dadurch gliedert sich der Song gut in das Album ein. Er schafft es aber auch eine dunklere und tiefere Seite der Band zu zeigen. Dieses Werk muss jeder Hard Rock Fan besitzen oder aber mal gehört haben. Es ist jede Note wert.

Anspieltipps:  „The Judas Cross“ und „M.I.N.A“ und „Raven“


Bewertung: 9,8 von 10 Punkten


TRACKLIST:



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