CD-Reviews K-M

MAGNUM – The Serpent Rings (2020)

(5.967) Marky (8,3/10) Hard Rock

Label: Steamhammer
VÖ: 17.01.2020
Stil: Hard Rock

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Mit dem Alter ist es wie mit dem Wein, es muss ein guter Jahrgang sein“. Im Sinne von Magnum bedeutet dieser Spruch, das 1972 ein gutes Jahr für die harte Musik war. Neben Magnum, wurden noch Van Halen gegründet. Black Sabbath („Vol 4“), Deep Purple („Machine Head“) und Uriah Heep („Demons And Wizards“), brachten wichtige bis bahnbrechende Alben auf dem Markt.

Nun 48 (!!!) Jahre später, schicken sich Magnum an und veröffentlichen mit „The Serpent Rings“ ihr 23. Studioalbum. Man kann sich vor dieser lebendigen Bandgeschichte nur verneigen und es umso beeindruckender, dass das kongeniale Songwriter Duo Clarkin/Catley im schönen zwei Jahresrhythmus sehr hörbare bis imponierende Studioplatten einspielt.

Die vorliegenden elf neuen Songs, mit einer Spielzeit von rund einer Stunde, bieten die gewohnt hochwertigen Mischung aus orchestralen Bombast Hard Rock und verspielt atmosphärischen Nummern, die nie schnulzig klingen. Hier sehe ich den besonderen Unterschied zu so manch hühnerbrüstigen AOR Band, oder einem Trällerbarde der Marke Tobias Sammet. Bei Magnum hat jeder Song durch die spielerischen Arragements eine gewissen Tiefe und Bob Catley verpasst den Songs mit seiner kräftigen Stimme das gewisse maskuline, was eine gute Hard Rock Scheibe braucht.

Ein gewohnt inspirierendes Fantasy Cover (Rodney Matthews), sowie der gekonnte Mix aus märchenhaften und sozialkritischen Texten, runden einen sehr guten Gesamteindruck ab. Ich gehe gar soweit, dass „The Serpent Rings“ mit zum Besten gehört, was Magnum seit ihrer Wiedervereinigung im Jahre 2002 veröffentlicht haben. Erneute Verneigung!

Ach ja, Dennis Ward (Pink Cream 69, Unisonic) spielt auf „The Serpent Rings“ den Bass, für den ausgeschiedenen Al Barrow. Im Frühjahr 2020 spielen Magnum zunächst ein paar Headliner Shows, bevor es mit Gotthard auf eine ausgedehnte Europatour geht.

Anspieltipps: „Where are you Eden?“,Not forgiven“ und „The serpent rings

Bewertung: 8,3 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Where are you Eden?
02. You can´t run faster than the bullets
03. Madman or messiah
04. The archway of tears
05. Not forgiven
06. The serpent rings
07. House of kings
08. The great unkown
09. Man
10. The last one on earth
11. Crimson on the white sand

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