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MALSANCTUM – Malsanctum (2018)

(4.806) - Siggi (1,0/10) Funeral Doom

Label: Iron Bonehead Productions
VÖ: 13.07.2018
Stil: Funeral Doom

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Malsanctum kommen aus Kanada, haben sich dem Ambient/Funeral Doom verschrieben (wenn man der Beschreibung Glauben schenken will) und stehen bei dem Label Iron Bonehead Productions unter Vertrag. Über dieses Label wird am 13.07.2018 auch das Debüt-Album „Malsanctum“ veröffentlicht werden. Enthalten sind 3 Tracks, die eine gute Dreiviertelstunde Spielzeit beherbergen.

Soweit zur Band und den statistischen Werten Albums, das mit „The Father“ startet, ein Titel, der vor Eintönigkeit nur so trieft – kennt man ja aus dem Doom, aber Eintönigkeit kann schön sein, hier ist es ab der ersten Sekunde an einfach nervig und kann einen an schlechten Tagen richtig runterziehen, nach guten 10 Minuten ist das erste Grauen vorüber. „The Son“ schlägt in die gleiche Kerbe, eine willkürliche Aneinanderreihung von Geräuschen, schlecht gespielten Gitarren und Percussions machen auch diesen Titel zu alles anderem als einen Hörgenuss. Ich hatte ja schon einige Doom-Bands vor meiner Feder in den letzten Jahren, aber hier fallen sogar dem Gehörnten die drei goldenen Haare aus. „The Shattered Spirit“ macht dann mit seinen knappen 24 Minuten den Abschluss und ich bin geneigt, in den ersten 6 Minuten das Ganze einfach zu beenden, ich kann nicht mehr, es ist einfach nicht mehr erträglich, um die 7 Minuten-Marke herum folgen cleane Töne und wirklich so etwas wie Musik - ein Generieren von Stimmung, von Atmosphäre, zeigen Malsanctum hier doch, dass sie auch anders können und auch wenn es musikalisch nicht herausragend ist, stellt für mich dieser Teil von „The Shattered Spirit“ das Highlight des Albums dar, aber auch dieser Part geht vorüber und der Rest vom Song macht wieder alles kaputt!

Ganz kurzes Fazit: Mit dieser Scheibe werden Malsanctum keinen Blumentopf gewinnen, ich würde gern schreiben, dass die Instrumente gut beherrscht werden, aber selbst dieser Eindruck wird hier nicht vermittelt. Doom kann gut sein, Algen-Modus hin oder her, kann Spaß machen, diese Interpretation von Musik (o.ä.) tut es leider nicht. Soundmäßig bewegt sich dieses Album auf dem Niveau einer alten verstaubten Kassette, mit leichten Anteilen zu leiern.

Bewertung: 1,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Father
02. The Son
03. The Shattered Spirit

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