CD-Reviews K-M

MARCO LUPONERO & THE LOUD ONES – Life & Death (2022)

(7.683) Marky (9,7/10) Rock’n‘Roll


Label: Inverse Records
VÖ: 04.03.2022
Stil: Rock´n´Roll

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Ach, ist das schön. Da werden Platten verteilt zum reviewen und wenn man angibt, dass man noch die ein oder andere Scheibe dazu nehmen könnte, kredenzt unser Zephyrs Odem Siggi mir noch eine Platte, die ganz nach meinem Geschmack ist. Ha, ha, ich höre euch schon wieder nörgeln: „Schon wieder eine Thrash Platte…!“. Nö, nö, nö, meine lieben Nerds, wer seine Hausaufgaben in Sachen Marky Randell gemacht hat, der weiß, dass ich auch punkigen Rock´n´Roll sehr liebe.

Nun aber zum Herrn Marco Luponero und seine Loud Ones. Der Marco stammt aus Finnland und treibt sich schon länger im Musikbusiness rum. In den 90ern und 2000ern zockte er mit so Bands wie Terrorwheel, Altaria und Sgt. Pepperoni in der finnischen Punk- und Metalszene. Im Jahre 2019 orientierte sich Marco abermals neu und veröffentlichte ein erstes Demo „Radlands Battlesnake“, unter dem neuen Banner Marco Luponero & The Loud Ones. 2020 folgte dann eine 6-Track EP mit Namen „Empire Of The Damned“ Im Prinzip handelt es sich bei Marcos neuen Band um sein Soloprojekt, zu dem vorrangig nur sein alter Kumpel Simon Grundvall am Schlagzeug noch zählt. Den Rest singt und spielt Marco selbst sein. Wer sonst noch zu den The Loud Ones zählt, lässt sich über die dürftigen Infos zur Band auf Englisch oder Deutsch nicht eruieren.

Was sich jedoch sofort wahrnehmen lässt, ist die immense Hitqualität, die Marco im Songwriting an den Tag legt. Im Prinzip sind die Songs von Marco Luponero und seine Loud Ones, neben so manch derben Metal, genau die richtige Mucke, die man in diesen schwierigen Zeiten für eine Ablenkung mal benötigt. Songs hier rauszupicken ist wie auf einem Blumenfeld die schönste Blume zu pflücken. Jeder Song hat etwas Besonderes und immer eine Hookline, oder ein Refrain, der sofort ins Ohr geht.

Stilistisch bewegt man sich zwischen ihren Inspirationsgebern Motörhead (man höre sich nur mal den Songs „Too Much Of The Good Stuff“, oder „It Is What It Is“ an) und so manchem Celtic Punk Einfluss, was z. B. bei „The New Dark Ages“ oder „Home To You“ mal spezieller zur Geltung kommt. Alle Songs sind sehr flüssig gehalten und man ist geneigt, die Refrains sofort mitzugrölen, so sehr reißen einen die Singalongs mit.

Marco Luponero und seine Loud Ones zünden auf ihrem Debüt Longplayer „Live & Death“ ein Rock´n´Roll Feuerwerk der Sonderklasse ab. Lange nicht eine so starke Debütscheibe gehört, die sich sofort im Schädel festsetzt und nicht mehr aus der Birne gehen will. Marco und seine Lauten sind zwar etwas punkiger und keltischer unterwegs als Motörhead, haben aber mit Metal genauso wenig am Hut wie Lemmy´s Truppe.

Am ehesten sind sie für mich noch mit The Wildhearts zu vergleichen, die einen ähnlich hohen Hit Outcome haben. Ich zücke nur nicht die volle Punktzahl, weil ich einfach noch mehr erwarte und hören will von Marco Luponero und seine Loud Ones. Da steck unheimlich viel Potenzial drin!

Anspieltipps: „Bite The Night “, „Life & Me“ und „Too Much Of The Good Stuff“


Bewertung: 9,7 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Hook      
02. The New Dark Ages
03. Bite The Night
04. Home To You
05. Touch The Sky
06. Life & Me
07. Not A Drill
08. Too Much Of The Good Stuff
09. No Sanctuary
10. It Is What It Is



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