K-M

MEGADETH

Super collider (2013)

So da isser also. Der mittlerweile 14. Longplayer von Megadave und seiner Mannen. „Super Collider“ heißt das Teil, und beim Einlegen des neuen Rundlings in meinen Player war ich in freudiger Erwartung auf den kommenden musikalischen Hochgenuss. So waren doch die Vorgänger „Endgame“ und „TH1RT3en“ hervorragende Scheibletten der Hartwurstkunst geworden (wobei mir „Endgame“ da dann doch besser gefallen hat).

Gleich der Opener „Kingmaker“ ist eine dicke Überraschung (mir sind fast die Gesichtszüge entglitten)! Melodisches Riffing mit einem radiotauglischen Refrain. Und der Titeltrack schlägt da genau in dieselbe Kerbe. Geht schon irgendwie gut ins Ohr, kommt auch recht entspannt rüber, aber mit Thrash Metal hat das hier überhaupt nix mehr zu tun. Eher mit Rocksongs die mit Thrash Schnipseln durchzogen sind. Da muss ich erst mal durchschnaufen. Hab ich jetzt so nicht mit gerechnet, aber gut, mal sehen was noch so kommt! Und was kommt ist ein richtiger Knaller! Und zwar im negativen Sinne. Der Refrain von „Burn!“ ist kaum zu ertragen. Nein falsch!!! Er ist zum brechen („Burn Baby Burn“….trallala). So einen Scheiß hab ich von Megadeth ja überhaupt noch nicht gehört. „Built for War“ und „Don’t turn you Back“ sind da schon brauchbarer und sind härtetechnisch auch schon das Maximum auf „Super Collider“. Und der klägliche Rest ist voll auf Mainstream getrimmt. Wenn da wenigstens was im Ohr hängen bleiben würde, aber dem ist nicht so. Mehr als Durchschnitt ist das nicht und das kann ja wohl nicht der Anspruch einer Band vom Format Megadeth’s sein. Aber es wird leider nicht besser. Denn der Gipfel der Geschmacklosigkeit sollte aber noch kommen. Und zwar der im Country Style angehauchten Nummer „The Blackest Crow“. Da fehlen mir echt die Worte (der Gute Dave hat wohl zuviel Bon Jovi’s Young Guns gehört???). Ich bin grad echt am Überlegen, ob ich diese Fehlpressung aus dem Fenster schmeißen soll. Aber es ist ja gleich überstanden. So jetzt nur noch das Thin Lizzy Cover „Cold Sweat“. Oh man und das geht auch noch in die Hose. So jetzt reicht es aber. Schluss!!! So eine Sülze. Dennoch will ich euch die „Anspieltipps“ nicht vorenthalten. Nehmt „Kingmaker“ und „Super Collider“ und ihr wisst was auf euch zukommt.

Fazit: Ich bin immer noch völlig Fassungslos. Selbst nach mehreren Durchläufen kommt bei mir keine Freude auf. Eher maßlose Enttäuschung über Megadeth’s „Super Collider“. Mit so einem Rohrkrepierer gewinnt man keinen Blumentopf.

Bewertung: Watt für ein Quark 3,0 von 10 Punkte

Tracklist:

01. Kingmaker

02. Super Collider

03. Burn!

04. Built for War

05. Off the Edge

06. Dance in the Rain

07. Beginning of Sorrow

08. The Blackest Crow

09. Forget to Remember

10. Don’t turn your Back…

11. Cold Sweat (Thin Lizzy Cover)

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