K-M

MEKONG DELTA (2014)

"In a mirror darkly"

Achja, stimmt, es ist ein gerades Jahr. Da kann man bei den Progressive Göttern Mekong Delta mittlerweile fast die Uhr nach stellen, denn nach dem letzten „regulären“ Studioalbum „Wanderer on the edge of time“ 2010 und der Neueinspielung alter Klassiker, zusammengefasst in die „Intersections“ 2012 (und einem mehr als ausführlichen Interview mit Ralph Hubert) wurde die Gemeinde fast unruhig…und bummm…da ist es! Langeisen Numero 10 namens „In a mirror darkly“, welches in der Discography der gitarrenorientierten Partitur-Heroen knapp an der Pole Position kratzt und sich vielleicht, nach einiger Zeit, dort auch platzieren könnte. Denn wie immer gilt bei Mekong Delta das Prinzip: Einmal hören reicht nicht!

Das Schöne bei jeder einzelnen Veröffentlichung der Prog Metal Heroen Heroen ist, dass man im Vergleich zu jeder vorangegangenen Scheibe immer etwas Neues zu entdecken hat und was heuer als allererstes auffällt, ist der knackige, fette und immer differenzierte Sound, der gerade bei den älteren Veröffentlichungen immer, im Gegensatz zum musikalischen Genius, für vereinzeltes Stirnrunzeln sorgte. Außerdem ist kein Song länger als 7 Minuten, was diesmal die Eingängigkeit auch etwas mehr hervorhebt und somit in meinen Augen ein klein wenig massenkompatibler ist. Musikalisch gibt es (natürlich) überhaupt nichts zu mäkeln, denn selbst die von mir so verhassten Instrumentals (nicht die von MD, selbstverständlich) sind abwechslungsreich bis zum abkacken und sollten erneut dafür sorgen, dass sich einige Bands ihrer Existenz hinterfragen werden. Und natürlich die Stimme von Martin…meine Fresse! Der Mann wird immer besser und kann diesmal wirklich zeigen, was er draufhat und wird nicht in Zwänge gepackt, wie mit seiner zweiten Band Nachtgeschrei. Einfach mal bei „The armageddon machine“ oder dem akustischen „The silver in gods eye“ reinhören, bei dem Mastermind Ralph Hubert dem Mann dermaßen viel Freiraum gibt, dass er sich dort nach Herzenslust austobt. Großartig! Doch auch mein absoluter Favorit „Janus“, in meinen Augen einer der besten Songs aus der Feder des brillanten Bassisten, oder das ziemlich thrashige „Mutant messiah“ stehen dem in nichts nach. Nee, hier gibt es absolut nichts zu meckern.

In a mirror darkly“ ist für mich eine der herausragendsten Platten, die jemals dem musikalischen Genie von Ralph Hubert entsprungen ist und wird noch eine ganze Weile in meinen diversen Playern rotieren. Selbstverständlich kommt demnächst auch ein ausführliches Interview hinterher. Stay tuned…und vor allem: Kauft Euch dieses geniale Album!

Bewertung: herausragende 9,5 Punkte für eines der Progressvive Highlights der letzten 2 Jahre

Tracklist.
01. Introduction & Ouverture
02. The armageddon machine
03. The silver in gods eye
04. Janus
05. Inside the outside of the inside16
06. Hindsigh bias
07. Mutant messiah

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