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MELODRAMATIC FOOLS – Dog In The Rain (2017)

(4.433) - Annie (9,5/10) Heavy Metal

Label: Independent
VÖ: 14.10.2017
Stil: Metal/Hardrock

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Dass der heimische Metal Underground schon seit längerer Zeit am boomen ist, was powergeladene und motivierte Nachwuchsbands betrifft, ist wohl kein Geheimnis mehr. Auch im beschaulichen Marktredwitz im Fichtelgebirge ist dies seit 2012 deutlich spürbar, denn dort sorgt die junge Truppe MELODRAMATIC FOOLS seit je her für ordentlich Zündstoff. Mit „Dog In The Rain“ haben sie vergangenen Oktober (2017) ihre aktuelle EP mit fünf einschlagenden Songs veröffentlicht.

Eindeutig beschreiben lässt sich ihr musikalischer Stil allerdings nicht, da sie von Beginn an durch ihre Individualität überzeugen wollen. Mit einer Mischung aus charakteristischen Einflüssen von Genres wie dem Thrash-, dem Heavy- und dem Death Metal, aber auch mit Elementen des Hardrocks in Symbiose mit melodischen Instrumental- als auch Vocalcuts in den einzelnen Songs, konnten sie bereits bei ihrem ersten Album „First Blood“, welches im Dezember 2015 released wurde, durchaus bei ihrem Publikum landen. Bei Konzerten und Shows beeindrucken sie mit präsenten und mitreißenden Auftreten, wodurch ihre Fanbase stetig am wachsen ist in den vergangen Jahren.

Für richtig Furore und Aufregung sorgte 2014 ihr vielseits bekannter Auftritt auf dem heimischen Weihnachtsmarkt in Marktredwitz. Damalige Schlagzeilen im Musikmagazin Metal Hammer und Rolling Stone, als auch in anderen Zeitungen und Internetplattformen brachten nochmals einen regelrechten Aufschwung und allerhand Gesprächsstoff rund um die Band.

Mit ihrer neuesten Platte „Dog In The Rain“ setzen sich die Vollblutmusiker mit dem zeitgemäßen und anhaltenden Thema der Ungerechtigkeit auseinander. Die Lyrics wurden musikalisch bestens auf die instrumentalen Strukturen angepasst. Viele für die Band typischen Gitarrensoli sind prägend und unverzichtlich für die MELODRAMTIC FOOLS. Besonderen Widererkennungswert hat die wirklich ausgereifte und unverkennbare Stimme von Frontmann und Gründungsmitglied Simon Pachali. In seinem jungen Alter von 24 Jahren hat er schon eine markant ausgereifte und vor allem sehr vielfältige Stimmfarbe, die regen Anklang in der Szene findet.

Die Besonderheit der „Fools“ steckt wahrscheinlich in ihren eingängigen Melodien. Mit dem gleichnamigen Titeltrack zur EP „Dog In The Rain“ haben sie wahrhaftig ihre eigene Hymne geschaffen. Gezielte Tempowechsel, das switchen zwischen Growling, Screaming und Cleangesang als auch die Strukturierung der verschiedenen Rhythmen ist ein Trademark der Jungs.

So ist ähnlich wie beim ersten Album wieder für jeden musikalisch etwas dabei, vom recht thrashig angehauchten und energiegeladenen Song „Bullshit“ mit Moshpitpotenzial bis zum melodischen und leicht melancholischen Track „Too Late“.

Im Vergleich zu ihrem vorherigen Album „First Blood“ von 2015, welches mehr auf Tempo und Härte ausgelegt ist, erkennt man nun bei der neuen, deutlich melodischeren EP eine erhebliche Steigerung in Hinsicht auf Professionalität und bandtechnischer Entwicklung.

MELODRAMATIC FOOLS sind in vielen Bereichen einzigartig in ihrer Schaffensweise und man darf deshalb weiterhin sehr gespannt sein, wo ihr Weg zukünftig noch hinführen wird. Ich bin mir sicher, dass sie ihr Potenzial weiterhin in vollen Zügen ausschöpfen werden und man noch einiges von ihnen hören wird. Anspieltipp und persönlicher Favorit: „Steve

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Einen ersten Eindruck von den neuen Songs kann man direkt auch auf Soundcloud mit ihrem aktuellen Song „Dog In The Rain“ bekommen oder in YouTube mit ihrem offiziellen Video „Black Winter“ von ihrem ersten Album „First Blood“ (2015)

Tracklist:
01. Dog In The Rain
02. Bullshit
03. Picture Of Me
04. Steve
05. Too Late

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