K-M

METAL CHURCH

Generation nothing (2013)

Auch wenn fünf Jahre ins Land gezogen sind, seit uns diese Szene-Institution zum letzten Mal mit einem Silberling die Ehre erweisen hat, konnte das Quintett durch imposante Live-Darbietungen ihre Fans zumindest einigermaßen bei Laune halten, wobei man darüber hinaus - wie beispielsweise in diesem Sommer beim “Headbanger‘s Open Air“ – zuletzt demonstrativ unter Beweis stellte, dass der Fünfer aktuell offenbar wieder in bestechender Form agiert. Diese scheint man jedoch schon zuvor erlangt zu haben, denn speziell hinsichtlich Spielfreude und Ambition dürfte man in regelrecht blendender Verfassung ins Studio gegangen sein um die Aufnahmen zu “Generation Nothing“ zu starten.

Will sagen, selbst eingeschworene Fans der Truppe werden bei diesem Album wohl einzig deshalb einen Grund zum Meckern finden, da man anno 2013 eben nicht mit jener Hitdichte auffahren kann, wie zu Beginn der Karriere. Doch mal ganz ehrlich, welcher Szene-Ikone ist das bislang gelungen?

Eben, und von daher muss man Metal Church für “Generation Nothing“ auch ausgiebig und gebührend Respekt zollen, denn an sich haben die Herren Vanderhoof, Munroe, Van Zandt, Unger und Plate nichts falsch gemacht. Ihr Stil, der seit jeher sowohl traditionellen Heavy Metal, wie auch Power Metal und ab und an ein wenig Thrash Metal enthält, wurde zwar im Laufe der Zeit um eine gehörige Portion Hardrock (auf Kosten des Thrash-Faktors) erweitert, eben diese konnte aber verdammt gut integriert werden und fügt sich wunderbar ins seit einiger Zeit schon überaus melodiöse Gesamtbild ein, das einmal mehr deutlich macht, dass die Band in ihrer aktuellen Besetzung brillant aufeinander eingespielt ist und als Kollektiv perfekt harmoniert.

Und selbst wenn es nicht zu erwarten ist, dass man abermals einen ganz großen Hit a la “Start The Fire“ am, ähem, Start haben wird, sei sehr wohl hinzugefügt, dass sich mit dem grandiosen “Dosenöffner“ “Bulletproof“, dem melodisch-vertrackten Titelsong, sowie dem knüppelharten “Suiciety“ und dem atmosphärisch eingeleiteten “Hits Keep Comin'“ zumindest einige mehr als nur potentielle Ohrwurm-Kandidaten auf diesem Teil befinden. Allesamt selbstredend von der prägnanten wie rauen Stimme von Frontmann Ronny Munroe geprägt und von den herrlich harmonischen Gitarren der Herren Kurdt Vanderhoof und Ricky Van Zandt endveredelt.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch eine durchgehende Tournee hier in Europa, auf der die die Band bitte auch die, hüstel, “entlegeneren“ Gegenden wie Österreich besuchen möge….

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

01. Bullet Proof
02. Dead City
03. Generation Nothing
04. Noises In The Wall
05. Jump The Gun
06. Suiciety
07. Scream
08. Hits Keep Comin'
09. Close To The Bone
10. The Media Horse

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