K-M

MIDNIGHT PRIEST – Agressive Hauntings (2020)

(6.398) Baka (9,2/10) Heavy Metal

Label: Dying Victims Productions
VÖ: 31.07.2020
Stil: Heavy Metal

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Passend zum Albumcover wird „Agressive Hauntings“ mit einer Orgel, in „The Law“ eingeleitet und spiegelt auf Anhieb das Geschehen wider, welches MIDNIGHT PRIEST feiern und umsetzen. Der Stil der 80er steht hier in den Vordergrund. KING DIAMOND-Fans sollten die Ohren spitzen, denn hier werden die Vocals in alter King Manier hingebrettert ohne das Maß zu sprengen. Man sollte aber nicht zu große Vergleiche anstellen, da die Band einen starken eigenen Stil fährt. Das Riffing ist, mitsamt Bass, sehr akzentuiert gespielt. Bestes Beispiel hierfür „Funeral“.

Das Drumming stellt sich auch gut auf die jeweiligen Instrumente ein. Was natürlich heraussticht ist der Gesang. Dieser prägt den Stil der Band am meisten und hat einen eigenen, verschrobenen, hochstimmigen Stil. Er weiß sich aber auch zurückzuhalten und entschärft gewisse Einlagen, um der Musik den nötigen Feinschliff zu verpassen. Wie im Falle „Ecstasy“. Die Phrasierungen sind mehr als stimmig platziert. Die Combo stammt aus Portugal. Ihre Einflüsse binden sich aber eher Richtung Amerika und nordeuropäischen Gefilden. Akzenttechnisch lässt sich auch nichts aus ihrer Heimat erahnen.

Bei der Qualität der Platte hört man, dass die Gitarristen weitaus mehr können, als das was dargeboten wird. Die Soli binden auch das Riffing äußerst greifend ein.

Die Wurzeln liegen in den 80ies und das möchten viele. Die meisten scheitern jedoch daran, weil sie einfach nur so klingen wollen und setzen alles daran ihren Sound nachzuempfinden. Die Leidenschaft oder besser gesagt die Liebe zu diesem Jahrzehnt kann man nicht nachmachen, man muss sie leben und das geschieht hier. Das spiegelt ich in Sound und Cover des Albums wider. Problemlos hätten sich MIDNIHGT PRIEST neben altbekannten Helden einreihen können und dennoch eine Untergrunderscheinung sein können. Im positiven Sinne.

Die Dynamik des Albums ist sehr druckvoll, da die Songs auch nie die vier Minuten Marke überschreiten, bis auf zwei Ausnahmen. Die Anordnung der Titel ist auch gut und wohlüberlegt. Diese könnte als Setlist herhalten. Zu keiner Sekunde wirkt die Scheibe langweilig und erfreut jeden Heavy Fan.

Anspieltipps: „Funeralund „Agressive Hauntings

Bewertung: 9,2 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Law
02. Funeral
03. Agressive Hauntings
04. Eyes In The Dark
05. Holy Flesh
06. Ecstasy
07. Sin For Satan
08. Iron Heart
09. On Your Knees For Metal
10. Black Leather

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