K-M

MORFIN

Inoculation (2014)

Leck mich am Arsch, was für ein Mörderbrett! Die Mannen aus Pico Rivera wissen exakt, was die Death Metal Gemeinde hören will. Nichts mit überfrachteter Produktion, technischem Griffbrettgewichse…einfach und direkt voll in die Fresse. Dies ist “Inoculation”, ein Album, welches man getrost hinter “Scream bloody gore” oder “Severed survival” einordnen kann und vielleicht sogar muss. Die Talentschmiede aus Wirezen hat mal wieder den richtigen Riecher gehabt und mit Morfin ein mehr als heißes Pferdchen in seinen Stall gelockt.

Und wo wir gerade bei “Scream bloody gore” sind…Morfin klingen wie Death zu ihren Anfangstagen, was natürlich auch der Stimme von Fronter Jesus Romero geschuldet ist, die sich original so anhört wie die von “Gott” Chuck Shuldiner, der beim Hören dieser Scheibe im Pantheon vor Vergnügen und Freude seinen Locken kreisen lassen wird. Hier wird Oldschool groß geschrieben, was der fantastische Opener “Evil within”, der mich bereits auf dem 2011er Demo “Crystal darkness” begeisterte, umgehend beweist. Irgendwie will man “Open casket” mitbrüllen…ok, originell ist das nicht gerade, aber wen interessiert das schon einen Scheiß, wenn man dafür solche Monster vorgesetzt bekommt? Eben. “Lethal progeny” hat im Refrain leichte Ähnlichkeiten mit “Living monstrosity”, der Titeltrack ist bärenstark instrumentalisiert und bei “Brain control” muss man wirklich aufpassen, dass man beim heimischen Moshpit nicht die Vase von Mutti zertrümmert, die man zu irgendeinem Anlass mal geschenkt bekommen hat. Da kommt man in Erklärungsnöten…Ok, leichte Abzüge bekommen Morfin für die eingestreuten Blastbeats, die mir zu hektisch und etwas aufgesetzt daherkommen und das Cliff-Burtons-Orion-in-klein reingepackte “Primordial”. Dafür wird die B-Note durch das unvermeidbare Death-Cover “Leprosy” erheblich erhöht. Brillant!

Morfin sind ein brandheißes Eisen und “Inoculation” ein Megabrett, welches sofort und umgehend Einzug in meine Top 5 hält. Unbedingt im Auge behalten, Scheibe kaufen, abmoshen. Herrlich!!!

Bewertung: eine fantastische Reise in die Vergangenheit. Satte 9,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Evil within
02. Dark creator
03. Lethal progeny
04. Identity killer
05. Cryostasis
06. Primordial
07. Inoculation
08. Brain control
09. Viral mutation
10. Leprosy

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