K-M

MORGENGRAU

Extrinsic pathway (2013)

Ich hatte bei dem Bandnamen direkt Befürchtungen mir eine fürchterliche Gothic oder Mittelalterkapelle anhören zu mussen. Und was höre ich kurz nach dem ich die Playtaste gedrückt habe. Erstaunlich guten Death Metal. Morgengrau kommen auch nicht aus Deutschland sondern aus Texas. Gegründet hat sich das Quartett 2010 und veröffentlicht mit diesem Album ihr Debüt. Sie spielen Old School Death Metal, würzen diesen aber gekonnt mit Speed-/Thrashmetal.

Die Zeit zwischen Gründung und dieser Veröffentlichung haben die zwei Damen und zwei Herren genutzt um richtig gute Songs zu schreiben. Los geht's mit dem Titeltrack der eineinhalb Minuten Intro enthält und dann sofort in die vollen geht. Da gibt es Double-Bass und Gitarrenfeuer das sofort der Kopf mit Headbanging anfängt. Und das Growling von der Sängerin kann man am ehesten mit Angela Gossow von Arch Enemy vergleichen. Die Schlagzeugerin gibt auch alles. Und so geht es auch in den restlichen Songs ab. Gut das sie es verstehen die Songs abwechslungsreich zu gestalten, so klingt nicht alles gleich. Ich wurde beim Hören an gute alte Sepultura (Track 4 ist sogar ein Coversong der Brasilianer) und ein bisschen Morbid Angel erinnert. Sogar einen Hauch der mächtigen Bolt Thrower habe ich hier und da vernommen.

Der einzige Kritikpunkt ist die Produktion. Die könnte etwas druckvoller sein, und leider liegt auf dem Gesang zuviel Hall, so kommt das Growling nicht so gut zur Geltung. Aber wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man sich an einem richtige guten Debüt erfreuen.

Bewertung: 8 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Extrinsic Pathway

02. Antithetical

03. The White Death

04. Inner Self

05. Choking Grove

06. Grave of Lies

07. Chemosh Enlighten

08. Polymorphic Communion

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