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MORTICIAN – Titans (2020)

(6.200) - Jezebel (7,0/10) Heavy Metal

Label: Pure Steel Records
VÖ: 17.04.2020
Stil: Heavy Metal

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Nach mehr als 15 Jahren gibt es endlich neues Material von den US-Sickos mit dem schnellsten Drumcomputer der Welt, MORTICIAN. Moment, nein, das stimmt nicht. Pure Steel Records sind eher nicht das Zuhause von solcher Mucke und die Amis sind zwar sehr aktiv dabei, immer neues Merch zu entwerfen, neue Musik wird aber kaum noch kommen.

Diese MORTICIAN, deren neues Album „Titans“ ich bewerten soll, stammen aus Österreich und wurden sogar eher gegründet als das deutlich bekanntere Grindgeschwader. Die beiden Bands kamen sich nie in die Quere, was zum Einen an der sehr unterschiedlichen Zielgruppe liegt, zum anderen gab es bei den Österreichern eine klitzekleine Pause von 19 Jahren, als die Amis gerade ihre Zeit hatten. Seit 2009 sind die Österreicher wieder da und die Amis dafür weitgehend verschwunden.

Geboten wird gutklassiger Heavy Metal, der zwischen SAXON, MANOWAR und (in den thrashigeren Momenten) OVERKILL mäandert. Auch der Gesang zeigt sich abwechslungsreich, mal melodiös, mal kratzig geshoutet. Alles wirkt leicht angestaubt und man bekommt das Gefühl, dass es den Herren vor allem um den Spaß an der Musik geht und nicht darum, jetzt noch die Welt einzureißen. Man könnte MORTICIAN eine Feierabendkapelle nennen, allerdings im besten Sinne des Worts, denn der Spaß, den sie haben, ist ansteckend. „Titans“ ist kein Album, mit dem man Feinschmecker beeindrucken kann, dafür ist es dann doch etwas zu simpel gestrickt, aber trotzdem ist mir so eine bodenständige Truppe deutlich lieber als irgendwelche Poser, denen ihr Image wichtiger ist als die Musik.

Leider ist meine Promo-Version unvollständig, ich habe nur die ersten 5 Songs da, sodass ich mich auch nur auf diese beziehen kann. Insbesondere bei „Can’t Stop Rock’n’Roll“ hätte ich schon gern gewusst, ob das ein Cover des TWISTED SISTER-Klassikers ist oder ein eigenes Stück. Von den ersten fünfen ist „Rat Lines“ mein Favorit.

Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Inmates
02. Spiral Of Death
03. Titans Of Rock
04. Hell Raiders
05. Rat Lines
06. Screamer
07. Rebel Heart
08. Blood Sucking Industry
09. Can't Stop Rock'n Roll

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