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NAGLFAR – Cerecloth (2020)

(6.245) Olaf (8,9/10) Black Metal

Label: Century Media
VÖ: 08.05.2020
Stil: Black Metal

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Ein wenig schmunzeln musste ich schon, als ich mir die für uns relevanten Links aus der Encyclopaedia Metallum heraussuchte und unter Nagflar der Begriff „Melodic Black Metal“ geschrieben stand. Ja, die Schweden hatten in der Vergangenheit ein wenig das Tempo herausgenommen, doch wenn man die Truppe um Kristoffer W.Olivius live zu Gesicht bekam, kam das einem Arschtritt mit Anlauf gleich. Ok, ein wenig mehr Melodien war schon vorhanden, doch an Roh- und Fiesheit stand die Schwarzwurzel Institution vielen ihrer Mitstreiter in Nichts nach. Nach nunmehr 8 Jahren und 2 Monaten, einem Zeitraum, der vielen anderen Bands sicherlich das Genick brechen würde, steigen Naglfar wieder empor und veröffentlichen mit „Cerecloth“ ein solch brachiales Machwerk, dass es einem die Kopfhörer von den Lauschlappen riss.

Melodie? Ja, ist noch vorhanden aber zum größten Teil gibt es rasend schnelle Abrissbirnen, die ich von den alternden Helden so nicht mehr erwartet hätte. Überhaupt drängte sich bei mir mehr als einmal der Verdacht auf, Naglfar haben nur deswegen ein neues Album veröffentlicht, um der zum Teil verweichlichten Szene kräftig in die Suppe zu spucken, den Mittelfinger entgegen zu recken und zu sagen: So und nicht anders macht man das, Ihr Pappnasen! Und sie tun gut daran, denn obwohl BM nicht unbedingt zu meiner bevorzugten Musikrichtung gehört, waren die Mannen aus Umea schon immer mit einer Sonderstellung in meiner Sammlung behaftet und warum das so ist, beweisen sie mit ihrem siebten Longplayer eindrucksvoll. Alle neun Songs bilden eine undurchdringbare Wand und auch wenn mir die Produktion ein wenig zu drucklos entgegenrollte, so musste ich mir nach dem ersten Durchhören erstmal die Schmauchspuren aus dem Gesicht wischen. Das 7 von 9 Songs in meiner Playlist landeten sprich eine ebensolch eindeutige Sprache und somit bleibt mir nur zu sagen: Welcome back und ich hoffe, dass das noch lange nicht das Ende war.

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Cerecloth
02. Horns
03. Like poison for the soul
04. Vortex of negativity
05. Cry of the serafim
06. The dagger in creation
07. A sanguine tide unleashed
08. Necronaut
09. Last breath of Yggdrasil

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