CD-Reviews N-P

NARBELETH – Svmma Cvm Nox Arcana (2021)

(7.275) Schaacki (8,3/10) Black Metal


Label: Folter Records
VÖ: 11.06.2021
Stil: Black Metal

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Dass Black Metal nahezu überall auf dem Planeten zu finden ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Narbeleth ist da wieder einmal ein gutes Beispiel. Einst im Jahre 2008 in Cuba von Hauptprotagonist Dakkar gegründet beweist das Projekt nun schon mit dem fünften Longplayer, wo überall in der Welt die dunkle Kunst zu finden ist.

Wie schon im Review zum Vorgänger von 2017 („Indomitvs“) angesprochen, agiert der Südamerikaner nicht mit Salsamusik sondern greift zur pechgetränkten Keule Skandinaviens. Packt also das Tanzbein ein und macht die Haare auf! Schon wenn man das schlicht, aber chic gestaltete Digipack aufklappt, empfängt einem die Überschrift „What is presented here is a work of darkness“. Ja, diese Botschaft trifft es auf den Kopf. Wie ebenfalls auf dem Vorgänger bekommt der Hörer auch Anno 2021 finstere Melodien ebenso wie harsches Riffing auf die Ohren. Dazu hat Dakkar mit seinem Kollegen Vindok einen sehr passenden Schlagzeuger ins Boot geholt, der den Songs das ideale Drumming verpasst.

Was mir schnell auffällt, ist die Erweiterung des songwriterischen Repertoires von Dakkar. „Svmma Cvm Nox Arcana“ präsentiert sich doch deutlich überraschender als sein Vorgänger. Die Gitarren haben mehr Tiefe und bauen eine dichtere Atmosphäre auf. Songs wie „Gates of the Beyond“ variieren angenehm in der Rhythmik und sorgen für Black’n’Roll-Momente, während ein Titel wie „Moon of A Thousand Shapes“ mit seinem Akustikpart und Choralgesängen für Abwechslung sorgt. „Towards the Most Primitive Matter of our Nature“ wiederum punktet mit schönen, prägnanten Basslinien.

Dakkar verstand sicher schon vorher sein Handwerk, doch mit seinem neusten Output hat das Narbeleth-Mastermind definitiv noch ein paar Schritte nach vorn gemacht. Diese Entwicklung tut seinem Schaffen gut. Denn – um noch einen letzten Vergleich zu „Indomitvs“ zu bringen – während ich mich bei der letzten Scheibe, trotz aller guten Ansätze, fragte, ob diese nicht im Gros untergehen würde, so denke ich doch, dass „Svmma Cvm Nox Arcana“ sich mindestens im Underground wird behaupten können.

Anspieltipps: „Gates of the Beyond“ und „Towards the Most Primitive Matter of our Nature“


Bewertung: 8,3 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Nox Arcana
02. Cold Whisper Carried by the Wind
03. A Throne Over the Seven Stars
04. Gates of the Beyond
05. Moon of A Thousand Shapes
06. Towards the Most Primitive Matter of our Nature
07. Hear the Pale Moon Speak the Arcane Secrets
08. The Boiling Blood (NettleCarrier cover)




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