N-P

NEAERA – Neaera (2020)

(6.049) Olaf (8,6/10) Deathcore / Melo Death

Label: Metal Blade
VÖ: 28.02.2020
Stil: Deathcore / Melo Death

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Als am 01.03.2013 mit „Ours is the storm“ das vorerst letzte Album der Münsteraner Krachgesellen auf den Markt kam und ich dieses recht euphorisch mit dicken 8,2 Punkten belohnte, konnte Niemand ahnen, dass 2015 die Auflösung erfolgen würde. Warum, wieso und weshalb werde ich demnächst mal mit Frontbollo Benny etwas näher beleuchten, doch die Metal-/Deathcore Szene musste durch den freiwilligen Rückzug des Fünfers einen herben Schlag einstecken. Bis jetzt!

Exakt auf den Tag genau sieben Jahre später sind Neaera in Originalbesetzung wieder am Start und darüber war ich so überrascht, dass ich bei Metal Blade erstmal nachfragte, ob es sich um eine Kompilation, Best off oder ein verschollenes Werk von anno Dünnemal handeln könnte, was unter (leicht gespielter Entrüstung) sofort dementiert wurde. Ein neues Album also, da war die Verzückung doch recht hoch und auch nach Beendigung des ersten Durchlaufes, denn das Quintett aus der Universitätsstadt klingt so, als wären sie niemals weggewesen. Vielmehr noch, sie haben technisch eine ganze Schippe draufgelegt und rasen wie die Berserker durch ihr hier veröffentlichtes Songmaterial. Gut, so manch ungeübtes Ohr (wie das meiner Frau) könnte konstatieren, dass ja irgendwie alles gleich klingt, was es aber nicht tut. Das geübte Ohr hingegen findet viele Nuancen, schöne Breaks und viel technische Finesse, die sofort den Kippschalter umlegen und das Getriebe in Gang setzen. Die Produktion drückt einem die Fischer Dübel von ganz alleine in die Wand, das Riffgewitter ist eines Kachelmanns würdig, lediglich beim Albumcover hätte man ein klein wenig mehr rausholen können…doch sonst?

Neaera sind für mich ebenso überraschend wieder auf der Bildfläche erschienen, wie sie sich vor 7 Jahren ebenso verabschiedet haben, machen keinerlei Gefangenen und klingen frisch und fit wie eh und je. Und auch wenn einige Nörgler nun auf den Plan gerufen werden und fehlende Abwechslung thematisieren, kann ich dazu nur sagen: Schuster, bleib bei deinen Leisten und exakt DAS haben die Jungs in die Tat umgesetzt. Hellcome back!

Bewertung: 8,6 von 10 Punkten

Tracklist:
01. (Un)Drowned
02. Catalyst
03. False shepherds
04. Resurrection of wrath
05. Carriers
06. Rid the earth of human virus
07. Sunset of mankind
08. Lifeless
09. Eruption in reverse
10. Torchbearer
11. Deathless

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