NECRONOMICON – Unleashed bastards (2018)

(4.944) – Olaf (8,9/10) Thrash Metal

Label: El Puerto Records
VÖ: 28.09.2018
Stil: Thrash Metal


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Die weißen Hightops angezogen, die alte verwemste Kutte übergestreift, vielleicht noch das löchrige Assassin Shirt von 1987 über den hefegestählten Wanst gezogen, in die olle Wit Boy Röhre gezwängt und die Regler voll auf rechts…dann sind alle Grundvoraussetzungen geschaffen, um bei der neuen Necronomicon namens „Unleashed bastards“ komplett freizudrehen.

Megafett produziert gibt es hier sowas von oldschooligen, riffbetonten Thrash Metal in die Fresse, den man sich von Bands wie Destruction oder Kreator heute manchmal noch wünscht, aber nur noch sehr selten zu Gehör bekommt. Da trifft es sich natürlich umso besser, dass das Quartett aus Lörrach (immer noch mit dem besten chinesischen Restaurant Deutschlands) auf irgendwelche modernen Konventionen scheißt und einfach schnörkellos geradeaus die Saiten erzittern lässt und dem altvorderen Thrash Maniac vollkommen den Kopf verdreht. Es ist einfach immer wieder schön, wenn man sich nach dem Genießen von solchen Brettern wie „Leave the lights on“ (MEGAHIT mit Ohrwurmcharakter), „Malevolent“ oder „Religion live fast“ sofort einen Termin beim örtlichen Chiropraktiker holen muss. Wer da still sitzenbleibt, hat den Sinn dieser Musikrichtung nicht verstanden.

Im Mittelteil gibt es zwar ein paar Längen, die aber nicht großartig ins Gewicht fallen und den ungetrübten Hörgenuss dieser mit einem großartigen Coverartwork ausgestatteten Schlachtplatte nicht ums geringste mindern. Necronomicon gehören sowieso seit jeher für mich zur teutonischen Thrash Oberliga und haben mit dieser famosen Raserei vielen Oldschoolern eine vorzeitige Bescherung ermöglicht.

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Burn and fall
02. Leave the lights on
03. Total rejection
04. Malevolent
05. We did we do we always burning
06. Imperial
07. My name is vengeance
08. Forbid me from living
09. Unleashed
10. Religion live fast
11. Personal enemy
12. The nightmare continues

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