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NEKROVAULT – Totenzug Festering Peregrination (2020)

(6.110) Clemens (7,0/10) Blackened Death Metal

Label: Van Records
VÖ: 27.03.2020
Stil: Blackened Death Metal

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Nach 2 EP´s in den beiden letzten vergangenen Jahren kommt nun NEKROVAULT´s Longplayer unter dem Banner von Van Records in den Handel. Tief finsterer und morbider Death Black Metal erwartet den Hörer und ich kann euch sagen, dass hier ist nichts für schwache Nerven. Die Band hat auf den insgesamt 43 Minuten langen Silberling eine bedrückende dunkle Stimmung eingefangen, bzw. kreiert, welche manchmal auch zäh wirken kann. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man „Totenzug – Festering Peregrination“ in den CD-Player legt.

Mit den bekannten und „normalen“ Songs im Vergleich zu „Sepulkrator“, „Serpentrance“ und Co. wirken so manch andere „Standard“ Death Metal Bands wie ein fröhlich, glücklich klingender Haufen. Gewöhnungssache und die Finsternis hat seine Faszination und der Death Metal seine Variation, dass darf man nicht vergessen und wird einem bei dieser Scheibe einmal mehr bewusst. Nun aber ins Detail, was bekommt man um die Ohren gedonnert?

Zuallererst eine durchweg tiefe Gitarrenfront, welche vom Tempo her mal ruhiger und mit Aktzenten agiert, aber auch die schnellen Passagen akkurat beherrscht. Darunter befindet sich je nach Stimmung ein Blastbeat, oder eben das ein oder andere Drumfill. Dazwischen liegen der Bass und der zum größten Teil gegrowlte Gesang. Dieser fügt, bzw. verschmilzt perfekt mit der Stimmung und der Atmosphäre der Musik und erzeug somit letztendlich das finale Klangbild. Morbide, erquickend, gefährlich! Um es in 3 Worten auszudrücken. Die Songs im einzelnem bieten allesamt viel Abwechslung in Sachen Geschwindigkeit, sowie der ein oder anderen musikalischen Raffinesse. Langweilig kann einem hier definitiv nicht werden und man kann durchaus nach mehreren Durchläufen die ein oder andere Feinheit neu entdecken. Was mir nach mehreren Durchläufen auffällt, dass die Titel, bzw. das gesamte Album seine Zeit braucht.

Die Scheibe gefällt mir ab Ende wesentlich besser, als beim ersten Durchlauf und so ist es auch mit einigen Titel. Damit läuft man natürlich Gefahr nicht die zu große Masse zu erreichen. Da die Musik aber eh abseits davon liegt, sollten bei dem Bandnamen genau die Hörer sich angesprochen fühlen, welche die Ausdauer und den Nerv für genau diese Art an Musik haben. Und das sind bestimmt auch nicht wenige. Lange Rede kurzer Sinn, die Platte gefällt mir. Und auch wenn mich „Totenzug – Festering Peregrination“ nicht komplett umhaut und keine Dauerrotation bei mir finden wird, so hat die CD meinen Blickfeld erweitert und die Sinne mit neuem Input erweitert.

Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Totenzug – Funeral Hillscapes
02. Sepulkrator
03. Psychomanteum – Luminous Flames
04. Pallid Eyes
05. Serpentrance
06. Basilisk Fumes
07. Eremitorium

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