NIGHTBEARER – Stories From Beyond MCD (2018)

(4.884) – Markus Vonhoff (8,0/10) Death Metal

Label: Unholy Fire Records
VÖ: 30.06.2018
Stil: Death Metal
FACEBOOKMETAL ARCHIVESKAUFEN Im Rollenspiel-Sektor gehört das Thema Fantasy (u.a. „Lovecraft-Universum“, „Sword and Sorcery“) seit Jahrzenten zum Tagesgeschäft. Als Liebhaber dieser Thematik, outen sich auch die Jungs von Nightbearer aus NRW, die die Songs sowie das gesamte Artwork ihres kleinen düsteren Werkes mit der passenden Storyline in Wort und Bild bemustert haben, und somit in geeigneter Weise zum Ausdruck bringen. Wenn ich von Jungs spreche, dann meine ich genau zwei Recken, die dieses Projekt aktuell mit der Veröffentlichung einer ersten MCD über Unholy Fire Records, voran treiben. „Stories From Beyond“ knüpft musikalisch an das Ende der 80er an, wo einst Entombed als Vorreiter den „Stockholm“ Death Metal etablierte. Allen Jüngern besagter Szene sollte damit klar sein, Nightbearer haben sich ganz klar dem Death Metal der alten schwedischen Schule verschrieben, glänzen soundtechnisch mit dem typisch einfach und geradlinig gehaltenen BOSS HM2-Setting. Den einen mag das in der heutigen Zeit, mit all den Möglichkeiten technischen Firlefanz einzusetzen, zu langweilig erscheinen, den besagten Core-Anhängern indes kann es einfach nie genug „oldschool“ sein. But who cares? Wenn die NRWler erstmal ihre Sägen angeschmissen haben, gibt es sowieso kein Halten mehr! „Oldschool“ ist und bleibt einfach eine Marke, und das bestätigt der Opener „Wicked Signs And Symbols“, der düster, zu Beginn treibend, den Vergleich einer anstürmenden wilden Horde jederzeit standhalten kann. Auf dem Schlachtfeld erstmal angekommen, hat das Duo mit „Ferocious Sorcery“ das passende Rezept in petto, um die Massen in eine endlose Raserei zu treiben. So unbekümmert die Jungs aufspielen, dürften sich in jedem Mosh-Pit exzessive Dynamiken entwickeln. Zu dem Projekt gehört mit Michael Torka, der sich für die bemerkenswert bitterbösen Vocals auszeichnet, zudem als Mastermind aller lyrischen Übergriffe fungiert, noch Dominik Hellmuth, der auf einem technisch sehr guten Level sämtliche Instrumente eingespielt hat. Ab Dezember sollen dann befreundete Musiker für ein Live-LineUp zur Verfügung stehen. Das Debüt ist für 2019 auch schon in Planung, entsprechend ausgereiftes Material steht lt. Aussage des Sängers bereits zur Verfügung. Aber nochmal zurück zum Wesentlichen! Die MCD enthält insgesamt fünf todesbleiernde Songs, die in Sachen Songwriting allesamt zu überzeugen wissen. Ein weiteres Highlight ist noch mit dem Track „Voracious And Grim“ gegeben, der sehr schwerfällig, fast schon depressiv, die Gemüter der Hörer zur Weißglut treiben kann. Wenn ich alle Fakten berücksichtige, dann haben sich Nightbearer mit ihrer kompromisslos und düsteren Spielweise im Fanatsay-Segment eine glänzende Ausgangsposition geschaffen. „Stories From Beyond“ ist mit Sicherheit ein würdiger Vorläufer eines mit Spannung zu erwartenden Debüts im kommenden Jahr. Bewertung: 8,0 von 10 PunktenTracklist:
01. Wicked Signs And Symbols
02. Ferocious Sorcery
03. World To A Pyre
04. Voracious And Grim
05. Entranced By Blackest Rites

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