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ORGANISM – The Diversity Of Being Human EP (2020)

(6.207) Timo (7,5/10) Death/Grind

Label: Defying Danger Records
VÖ: -
Stil: Death/Grind

FacebookDefying Danger Records
 

Ein schönes Death/Grind Brett amerikanischen Einschlags haben die Jungs aus Köthen vor 5 Jahren mit „Cybernetic“ in den Asphalt Richtung Lutherstadt Wittenberg gemeiselt. Der trotz der vorhandenen Brachialität auch eine schöne Portion Eigenwürze offenbarte. Das in der Lutherstadt Wittenberg ansässige, kleine aufstrebende Label Defying Danger Records nimmt auch diesmal die junge Band unter ihre Fittiche und lässt den geneigten Death/Grinder wieder wohlig durchatmen.

Die 3 neuen Songs dieser vorliegenden EP dürfen sehr wohl auch als ein geschmeidiger Vorgeschmack auf das in 2021 erscheinende Album gelten. Die Köthener vernachlässigen auch auf der aktuellen EP ihr eigene Vorstellung von Death/Grind keineswegs. Die 3 Songs weisen eine stimmige melodische Fahrtrichtung auf, die sie doch deutlicher von den meisten Kapellen ihrer Zunft abhebt. Der melodische, aber trotzdem reichlich satte und brutale Stoff ballert dann auch angenehm nach vorn. Wobei das dann klingt wie eine saftige Mischung aus den melodischen Grind Aspekten von den Tschechen Fleshless und kantigen brutalen Death Metal der Schweden Deranged.

Beim Titeltrack „The Diversity Of Being Human“ wurde z.B. sogar melodischer Black Metal ziemlich schmackhaft in das Genrethema eingearbeitet, was für eine schöne Portion frischen Wind sorgt. Auch kommt der letzte Song „Dead Reborn?“ mit ein paar schmackhaften, traditionellen Death Metal Lines daher, die wunderbar treibend, reichlich Druck erzeugen. Auch gesanglich zeigen sich Organism nun variabler zu den bisher bekannten „Bree-Brees“ Geröchel des Vorgängers, so setzt man zusätzlich auf tiefe Growls, was durchaus gut zur Ausrichtung des Sounds passt.

Organism zeigen auch weiterhin ein gutes Gespür für griffige Songs, die weder stumpf nach vorn bolzen, noch zu sehr in der Genre-Mottenkiste nach klugen Ideen geifern. Und falls sie es doch mal tun weben sie die verschiedenen Ideen durchaus intelligent in ihren erfrischenden Sound ein. Organism haben sich wieder dafür entschieden im Nordhausener Nekrowerk das aktuelle Material aufzunehmen, was sicherlich eine gute Entscheidung war. Denn der Sound walzt wieder ordentlich fett aus der heimischen Anlage und untermauert bereits jetzt die Vorfreude auf ein zweites, komplettes Album. Bis dahin ist aber noch etwas Geduld gefragt. Für die vorliegende EP gibt es noch kein konkretes Releasedate, aber damit ist wohl in Kürze zu rechnen. Einen Vorgeschmack auf die Kurzrille könnt ihr euch via Youtube reinziehen.

Organism suchen derzeit auch noch händeringend einen ambitionierten Drummer, der sich gern via Facebook bei Organism bzw. Kai Linkohr melden kann.

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01.It Starts & Ends With Light
02.The Diversity Of Being Human
03.Dead Reborn?

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