N-P

ORIGIN – Chaosmos (2022)

(7.843) Stephan Haese (9,0/10) Tech Death Metal


Label: Agonia Records/ Nuclear Blast
VÖ: 03.06.2022
Stil: Tech Death Metal

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Die amerikanischen Tech-Death-Schwergewichte ORIGIN haben lange nichts von sich hören lassen. Der letzte Langspieler „Unparalleled Universe“ von 2017 hat auch schon ganze fünf Jahre auf dem Buckel. Anfang des Monats erschien nun mit „Chaosmos“ endlich nun ihr achter Longplayer und läutet damit auch ihr 25-jähriges Bestehen ein. ORIGIN sind neben DYING FETUS/ MISERY INDEX wohl die Vorzeigeband in Sachen technischen und brutalen Death Metals. Sie treiben nun bereits seit 1997 ihr Unwesen. Seit dem Einstieg von Jason Kyser (ex-SKINLESS) 2011, in der aktuellen Besetzung, eine absolute Macht.

Mit „Ecophagy“ legt man standesgemäß los. Gnadenlose Blastbeats und Gitarrenriffs die jede SEGA-Konsole erblassen lassen. Haha... Reinhören und ihr wisst was ich meine. Gegen Ende groovt und slamt man sich die Seele aus dem Leib. Was für eine Nummer zum Einstieg. Ganz stark. Der Titeltrack reiht sich nahtlos ein. Startet mit melodischen Gitarren und tiefen Growl, geht dann über in ziemliches Gitarrengewichse und fiesen Blastbeats. Technisches Gefiedel und schnelles Tapping zieht sich durchPanoptical“, krasse Nummer, aber auch deutlich anstrengender, als das bisher gehörte.Decolonizer“ ist eine Flotte grindige Death Metal Nummer und wird im zweiten Drittel zu einer derben Downbeat Granate. Das darauffolgendem „Cullscape“ geht ziemlich rasant voran, viel Geblaste, Black Metal Gekeife, viel Raserei, aber letztendlich groovende Maschine, wie man sie kennt. Mit „Nostalgia For Oblivion“ kommt eine atmosphärische Midtempo Nummer zum Vorschein. Auch hier kann Ausnahmedrummer John Longstreth die Füße nicht auf Dauer still halten. Das abschließende „Heat Death“ lutscht einem dann endgültig das letzte Mark aus den Knochen. Derbes Genüppel, satte Grooves und genialer Wechselgesang zwischen Growls und dem Gekeife vom einzigen Gründungsmitglied und Gitarristen Paul Ryan. Leicht mystisches Outro. Wahnsinn.


Das es hier nicht an Qualität mangelt, braucht sicher nicht erwähnt werden. ORIGIN sind seit jeher eine Institution in diesem Genre und Meister in ihrem Fach, daran wird auch „Chaosmos“ nichts ändern. An der Platte gibt’s rein gar nichts zu bemängeln. Lediglich eine Punkt Abzug, aufgrund meiner persönlichen Empfindungen und anderer musikalischer Ausprägung.

Anspieltipps: „Ecophagy, „Decolonizer“ und „Heat Death


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


Tracklist:

01. Ecophagy
02. Chaosmos
03. Cogito, Tamen Non Sum
04. Panoptical
05. Decolonizer
06. Cullscape
07. Nostalgia for Oblivion
08. Heat Death



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