CD-Reviews N-P

PENSÉES NOCTURNES – Douce Fange (2022)

(7.564) Clemens (6,6/10) Wrecked Black Metal


Label: Les Acteurs de l´ombre Productions
VÖ: 21.01.2022
Stil: Wrecked Black Metal

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FINNTROLL sind im Black Metal düster, experimentell und fröhlich zugleich unterwegs. TROLLFEST legen dort noch eine Balkan Schippe mit ordentlich mehr Partyfaktor obendrauf und sind noch abgedrehter und wirrer zugleich. Was sind dann aber nun die Franzosen von PENSEES NOCTURNES? Ich würde sagen all das bisher genannte plus eine Horror Freakshow! Anders kann man das neue Album „Douce Fange“, sowie den generellen Stil der Truppe nicht beschreiben.

Und damit kommen wir gleich zum Anfang zur größten Hürde an dem aktuellen Output, man muss wirklich wollen, sich in die Sache hineinhören und durchhalten können. Der Ottonormalverbraucher wird hiermit definitiv nichts anfangen können und wer die beiden, zumindest für mich großartigen, Bands schon nicht leiden kann, der MUSS oder sollte zumindest hiervon Abstand halten.

Hier trifft Black Metal als grobes Fundament auf so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann. Ob Zirkusmusik, Opereinlagen, Jazz, russischer Korsar Gesang, oder doch der Flair des typischen Spazierganges am Pariser Eifelturm. Alles wird hier in den Black Metal eingeflochten und mit den dazugehörigen Instrumenten umgesetzt.

Rein instrumental gesehen ist das dann wohl auch das Album mit den meistgenutzten Instrumenten was ich bzgl. Black Metal je gehört habe und die Jungs beherrschen diese auch. Daran besteht kein Zweifel, auch wenn man die Musik evtl. erstmal schräg findet. Dazu fehlt es den Titeln definitiv nicht an Abwechslung und Kreativität, soviel steht auch schon mal fest. Aber was bringt mir all dies, wenn es doch einfach irgendwie nur krumm und schief klingt

Diese Frage ist schwer zu beantworten, für zwischendurch oder die Fahrt zu einem Festival ist die Platte wohl nicht geeignet. Aber nach so einigen Durchläufen, entsteht dennoch irgendwie der Reiz, es noch mal zu hören und sich mit dem Wirrwarr auseinander zu setzten. Die Suche nach der Nadel im Heuhaufen des Gefallens, bzw. der eigene Ansporn zu verstehen, was hier gerade passiert.

Und genauso verwirrend, verdreht und evtl. auch viel oder nichtssagend, wie der letzte Absatz, genau so klingt zusammengefasst das aktuelle Album „Douce Fange“ von PENSEES NOCTURNES. Wir haben hier einfach alles, Screams, Klargesang, Growls, Blastbeats und Ufta-Tackte, Bluesige Basslines, gepaart mit Trompeten, Klavier und Orgeleinlagen. Wirklich alles und es passt in seiner konfusen Art und Weise irgendwie zusammen.


Bewertung: 6,6 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Viens tater d´mon Carrousel
02. Quel sale Bourreau
03. PN mais Costaud !
04. Saignant et a Poings
05. Charmant Charnier
06. Le Tango du Vieuloniste
07. Fin Defunt
08. La Semaine Sanglante
09. Gnole, Torgnoles et Roubignoles



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