N-P

POWERWOLF (2015)

"Blessed and possessed" (1.925)

Label: Napalm Records
VÖ: 17.07.2015
Stil: Powerwolf…ääh…Metal
POWERWOLF Webseite

Eine Band, die stellvertretend für die Kategorie „love or hate it“ steht wie keine andere und komischerweise immer in einem Atemzug mit Sabaton oder Hammerfall genannt wird, wenn es um heroische Heldenverehrung, oder absolutes Arschbomben-Klientel geht. Doch warum nur? Ich persönlich war schon immer beinharter Powerwolf Fan, verabscheue aber die beiden anderen genannten Combos und das aus einem einfachen Grund: Im Gegensatz zu den beiden Schwedischen Trallala Bolzen nehmen sich die transsilvanischen Saarländer selbst nicht so ernst, was alleine Attila Dorn immer wieder beweist, wenn er kurz nach seinem „Vielen Dankeschön meine Frrrreunde“ hinter der Bühne in breitem Dialekt nach einem Frischgezapften, statt nach einem Kelch Jungfrauenblut verlangt. Powerwolf sind Show, schreiben aber ganz nebenbei auch noch großartige und partykompatible Metal Hymnen, die auf „Blessed & possessed“ zuhauf vertreten sind.

Mit dem toppen der deutschen Charts mit ihrem letzten Album „Preachers of the night“ haben sich die Jungs bereits damals unsterblich gemacht und sich von daher selbst einem großen Druck ausgesetzt, ein ebenbürtiges Album zu schreiben, was ihnen mehr als gelungen ist. Vielmehr noch empfinde ich Album Nummer sechs als das Beste, fetteste und ausgereifteste in der nunmehr 12jährigen Bandgeschichte, welches fast durchgängig mit Hymnen für die Ewigkeit versehen ist. Der Titeltrack, der grandiose Speeder „Dead until dark“ oder das ebenbürtige „Christi and combat“, die Festgesänge „Armata strigoi“, „All you can bleed“ oder das sofort zum Mitsingen animierende „Higher than heaven“…hier wird einem alles geboten, was man vom Powerwolf erwartet. Am meisten freute es mich, das die Jungs mit „Let there be night“ ENDLICH den ultimativen „Lupus dei“ Nachfolger geschrieben haben, der live die Massen zum Kochen bringen wird.

Jaja…es wird wieder Stimmen geben, die dieses Album und die Band verteufeln werden. Macht mal, ich stehe dazu und lasse „Blessed & possessed“ schon seit Tagen in Dauerrotation laufen und stelle immer wieder fest, was sie für einen grandiosen Ohrwurmcharakter beinhaltet. Powerwolf werden mit diesem Album erneut ganz oben andocken und ihren sowieso schon brillanten Ruf noch weiter ausbauen.

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Blessed & possessed
02. Dead until dark
03. Army of the night
04. Armata strigoi
05. We are the wild
06. Higher than heaven
07. Christi & combat
08. Sanctus dominus
09. Sacramental sister
10. All you can bleed
11. Let there be night

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