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PRIMITAI – The Calling (2018)

(4.734) - Peter (7,9/10) Melodic Metal

Label: Dissonance Productions / Soulfood
VÖ: 25.05.2018
Stil: Melodic Metal

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Die Engländer PRIMITAI veröffentlichen mit „The Calling“ ihren fünften Longplayer. Nicht selten wurden die Jungs aus dem vereinten Königreich auch mit Thrash-Einflüssen in Verbindung gebracht. Das ist tatsächlich nicht ganz von der Hand zu weisen, da PRIMITAI es verstehen auch recht zünftig zur Sache zu gehen, zumindest sind deutliche Ansätze herauszuhören. Insofern ist die Mischung der Songs auf „The Calling“ ein gelungener Drahtseilakt zwischen sehr melodischem und zugleich zügigem thrashigen Melodic Metal. Das macht das Album als Ganzes betrachtet dann doch abwechslungsreich.

Von Halbgas halten die fünf Herren demnach nichts. Besonders die Gitarrenarbeit lässt aufhorchen, die Riffs treiben die Horde jederzeit fett und transparent an. Die Soli sind fein abgestimmt und passen sich ohne Reibung in die Arrangements ein. Nachdruck wird sprichwörtlich über die Drums verliehen, die stets im Einklang mit dem dominanten Bass daherfliegen.

Die Musik alleine macht PRIMITAI allerdings nur zu 4/5 aus. Abgerundet werden die Nummern durch einen technisch versierten Gesang, der vor allem in der zweiten Hälfte des Albums seine ganze Bandbreite aufzeigt. Die Range von Guy Miller reicht von tiefem sonoren Gesang bis in die höheren Passagen hinein und gibt PRIMITAI somit letztendlich den mitunter dreckigen Feinschliff. Im meiner Meinung nach stärksten Song des Albums „Memories Lost“ geht der Mann am Mikro in seinem Element gänzlich auf.

„The Calling“ ist ein Album, dass Tradition und Moderne in einer eigenwilligen Interpretation sehr gut und schlüssig miteinander verbindet. Die Besonderheit liegt jedoch auch darin, dass dieses Album das erste der Band ist, welches auf einem Label herauskommt. So konnte PRIMITAI bei Dissonance Productions unterzeichnen. Über die weitere Entwicklung von PRIMITAI darf man sicher gespannt sein.

Anspieltipps: „Memories Lost“, „Info The Light“ und „Into The Dark

Bewertung: 7,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Possess Me
02. Demons Inside
03. Overdrive
04. Curse Of Olympus
05. No Survivors
06. Memories Lost
07. Info The Light
08. Into The Dark
09. Tempest Returns
10. The Calling

Line-Up:
Srdjan Bilic - Guitars
Guy Miller - Vocals
Sergio Girón - Guitars
Scott Miller - Bass
Jonathan Warren – Drums

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