Q-S

RHAPSODY OF FIRE - Legendary Years (2017)

(3.918) - Elmo (7,9/10) - Progressive Power Metal

Label: AFM Records
VÖ: 26.05.2017
Stil: Progressive Power Metal

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Auf die Italiener ist Verlass. Rhapsody of Fire machen das, was sie am besten können: pompösen, progressiven, anspruchsvollen Power Metal zelebrieren, der einfach Lust macht, auf ein Konzert der Ausnahmemusiker zu gehen. Das Songwriting ist ganz großes Tennis. Trotz Besetzungswechseln, Splits, Umbenennungen... oder gerade deswegen? Wer weiß...

Nun also nimmt man die legendären Jahre der eigenen Bandgeschichte unter die Lupe und covert sich selbst.

Am Mikro steht ein Mann namens Giacomo Voli. Er macht seine Sache mehr als passabel. Das liegt auch an den Songs, die allesamt in den Jahren 1997 und 2004 veröffentlicht wurden. Die Gesangslinien fräsen sich so in die gemarterte Gehirnrinde, dass man, ob man will oder nicht, einen Ohrwurm nach dem anderen mit sich herumträgt. Giacomo war Teilnehmer bei einer Castingshow, sodass klar ist, warum man ihn auch für die Band verpflichtete. An seinen Vorgänger reicht er nicht heran. Er geht auf Nummer sicher, was die gesangliche Umsetzung der Songs geht, aber das stört nicht weiter. Sein recht betörendes Stimmchen schmeichelt den Gehörgängen durchaus.

Die Band an sich lässt sich sowieso nicht lumpen und bietet die Vollbedienung aus astreinen Klassikern. Hier ist kein Hörspiel drauf, kein plumpes musikalisches Gepose, kein Drumcomputer oder ähnlich Sinnloses, sondern nur durchweg starke Songs. So macht Schlagermetal echt Spaß. Ein Gassenhauer folgt auf den nächsten. Und wie gesagt, ist das ja nur der musikalische Anreiz, um sich alsbald für die Tour ein Ticket zuzulegen, um die Band in gewohnter Herrlichkeit zu erleben.

Die Produktion ist ausgewogen und transparent, sodass alle Facetten der clever arrangierten Songperlen fulminant zur Geltung kommen.

Vorhersehbar bei diesem Album ist nur die Brillanz der Musiker. Und man wartet immer bei Songbeginn auf den mitreißenden Refrain.... und wird bestimmt nicht enttäuscht. Dazu kommen die leidenschaftlichen Keyboard-Gitarren-Duelle, die bei dieser Band mal einfach dazu gehören plus , natürlich, die Klassikausflüge, Balladen, epische Chöre und exzellentes Drumming.

Ach ja, im Power Metal ist die Welt noch in Ordnung. Wer bisher nicht Fan der Band war, der wird es auch nicht werden. Die Band ist ihrem Stil und dem Genre verpflichtet. Und das ist gut so.

Zwar keine neuen Songs und damit wahrlich keine Offenbarung einer neuen Ära für die Band, sondern business as usual aber auf Höchstniveau.

Bewertung: 7,9 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Dawn Of Victory
02. Knightrider Of Doom
03. Flames Of Revenge
04. Beyond The Gates Of Infinity
05. Land Of Immortals
06. Emerald Sword
07. Legendary Tales
08. Dargor, Shadowlord Of The Black Mountain
09. When Demons Awake
10. Wings Of Destiny
11. Riding The Winds Of Eternity
12. The Dark Tower Of Abyss
13. Holy Thunderforce
14. Rain Of A Thousand Flames

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