Q-S

SARKE

Aruagint (2013)

Sarke sind einfach nur geil und Kult! Punkt. Review beendet…hmmm…Ihr wollt noch mehr? Was wollt Ihr denn noch mehr? Reicht das Euch denn nicht? Ach…Ihr kennt Sarke gar nicht? Gibt’s denn so was? Nocturno Culto? Asgeir Mickelson? Jaja, der von Borknagar…ach? Jetzt klingelt’s? Schade nur, dass Namensgeber, Bandgründer und Chef Thomas Berglie aka. Sarke bis heute noch nicht die Anerkennung widerfahren ist, die ihm gebührt, denn was der Tausendsassa anpackt, gelingt.

Waren die beiden ersten Alben „Oldarhian“ und vor allem das saugeile Debüt „Vorunah“ schon Granaten, so reiht sich „Aruagint“ fast nahtlos ein. Ich sage „fast“, weil das Erstlingswerk einfach die Messlatte so unfassbar hoch gelegt hat. Diese monotonen Riffs, diese zuweilen großartige Reminiszenz an alte Celtic Frost, dazu das herrlich krächzende Organ von Nocturno Culto, alles Zutaten, die die Mucke von Sarke so unwiderstehlich macht. Dies trifft natürlich alles auch auf das dritte Werk zu, doch die Hitdichte ist ein klein wenig geschrumpft. „Jaunt of the obsessed“, das ranzig groovende „Salvation“ oder das schwarzmetallische Bollwerk „Rabid hunger“ sind Granaten, doch diesmal haben die Jungs mit dem zähflüssigen und teflonartigen (bleibt nicht haften, you know…) „Walls of Ru“ und dem etwas zu lang geratenen „Icon usurper“ (und wieder die ollen Frost, yeah!!!) zwei nicht ganz so starke Songs im Repertoire. Macht aber fast gar nichts, denn der Rest poltert dafür umso mehr, macht Spaß und bleibt einfach im Ohr hängen. Das die Scheibe erneut exzellent produziert ist, bedarf hier wohl keiner weiteren Erwähnung.

Ich hatte 2009 das außerordentliche Vergnügen, diese großartige Band einmal live zu sehen und kann nur hoffen, dass Sarke mit diesem tollen Album sich mal endlich aufraffen und vielleicht mal in die Hauptstadt ihre Visitenkarte hinterlassen…oder zumindest sich auf ein paar Festivals im kommenden Sommer blicken lassen. Sollte dem so sein, besteht unbedingte Anwesenheitspflicht.

Bewertung: dennoch erneut s(t)arke 8,5 von 10 Punkten

Tracklist
01. Jaunt of the Obsessed
02. Jodau Aura
03. Ugly
04. Strange Pungent Odyssey
05. Walls of Ru
06. Salvation
07. Skeleton Sand
08. Icon Usurper
09. Rabid Hunger

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