Q-S

SARVEKAS – Of Atavistic Fury & Visions (2020)

(6.692) Schaacki (6,9/10) Black Metal


Label: Soulseller Records
VÖ: 04.12.2020
Stil: Black Metal

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Es mag hin und wieder täuschen, doch manchen Bands hört man innerhalb der ersten vier Takte sofort ihre Herkunft an. So erging es mir auch wieder im Falle von Sarvekas. Obwohl ich noch nicht mal so immens vertraut mit finnischem Black Metal bin, war ich mir binnen weniger Sekunden ziemlich sicher um die Heimat des Duos. Und in der Tat ist dies das bisher einzige Detail, das ich zu der Band weiß und kundtuen kann.

Doch das stört ja auch nicht, sodass wir uns direkt auf die Musik stürzen können. Und die ist stark. Sofort klingen die eben typisch finnischen Melodien durch. Der Opener „Dark Spiritual Devotion“ zögert keinen Augenblick und empfängt den Hörer mit einer gewaltigen Update Nummer. „Hexenpyre“ beginnt noch etwas rockig und verhalten, entfacht dann aber erneut das Feuer. Die Gitarren bauen sich weiter auf, die Stimme vom Meister der Saiten, der das Synonym J.L. trägt, ist finster wie die Nacht und die Drums von A.A. knallen heftig. Der Song arbeitet dynamisch und greift immer wieder die prägnante Anfangsmelodie auf. Gnadenlos und mit viel Power überrollt einen „The Sacred Hour of the Hunt“, das am Ende noch etwas episch wird. Wieder verspielter und dabei typisch finnisch kommt „Where No Man Has Trodden“ daher – natürlich nicht ohne die gewohnte Aggression missen zu lassen. Und auch das abschließende „Surtr's Breath“ ist ein wütender Batzen.

Sarvekas präsentieren sich mit ihrem ersten Lebenszeichen interessant und professionell. Die Produktion ist fett, die Songstrukturen sind gut nachzuvollziehen und die Handhabung der Instrumente steht außer Frage. Ein wenig Kritik habe ich am Abwechslungsreichtum der Finnen. Die Songs von „Of Atavistic Fury & Visions“ wissen sicherlich zu gefallen, jedoch ähneln sie sich untereinander immer wieder etwas zu sehr. Mal runter vom Gas, etwas Midtempo, ein Break oder das ein oder andere unerwartete Element hätten der Scheibe ein bisschen Variabilität oder Überraschungen verpasst und somit gut getan. Aber wieder einmal ist das das bekannte „Meckern auf hohem Niveau“. Wer es also gern einfach straight auf die Zwölf mag und dabei nicht auf Melodien verzichten will, wird hier sicher fündig.

Anspieltipp: „Hexenpyre“


Bewertung: 6,9 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Dark Spiritual Devotion
02. Hexenpyre
03. The Sacred Hour of the Hunt
04. Where No Man Has Trodden
05. Surtr's Breath




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