CD-Reviews Q-S

SONJA – Loud Arriver (2022)

(7.966) Maik (7,6/10) Hard Rock


Label: Cruz Del Sur Music
VÖ: 23.09.2022
Stil: Hard Rock

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Nachdem die Gitarristin Melissa Moore aufgrund ihres Transgender-Outings kurzerhand von den Texanern ABSU aus der Band gekickt wurde (da kann man mal sehen, dass auch pöse Black Metal- Bands, wenn sie aus dem Bible- Belt kommen, sehr konservativ sein können) fand sie eine neue Spielwiese in der Formation SONJA. Merkwürdiger Name, aber naja…

Hier übernahm sie dann auch den Gesang. Und die Musik geht nun in eine völlig andere Richtung. Die Basis stellt auf jeden Fall der gute alte Hard Rock dar. Gitarrenrifftechnisch wird des Öfteren der Bereich des Heavy Metal gestreift, während die Gesangslinien und manche Melodien schon eher den Gothic Rock bzw. den New Wave tangieren. Gerade „Wanting Me Dead“ erinnert gesanglich fast an frühe KIM WILDE.

An den Drums agiert Grzesiek, der ebenfalls einmal bei ABSU war, und den Bass bedient ein gewisser Ben Brand, der fünf Jahre bei TOMBS unterwegs war.

Die Musik gestaltet sich relativ ruhig, was die Stimmung angeht, wenngleich die Gitarre schon flott in der Gegend herumrifft, und gelegentlich AC/DC-like unterwegs ist. Dennoch wirkt die ganze Geschichte leicht melancholisch und etwas düster. Das liegt wohl vor allem an der Produktion, die etwas Hall auf alles gelegt hat, ins besonders auf den Gesang.

Das ergibt am Ende ein relativ gut hörbares Rock- Album für besinnliche Stunden und auch zum Sinnieren. Irgendwie jedoch schafft es kaum ein Song, aus dem Ganzen herauszuragen, da sie in etwas alle dieselbe Stimmung ausstrahlen. Insbesondere die Gesangslinien nivellieren die Lieder stark, da Melissa jetzt auch nicht die allerflexibelste Stimme hat. Und die ganz hohen Töne in „Daughter Of The Morning Star“ sind teilweise etwas schrill.

„Loud Arriver“ ist nicht besonders spektakulär und reißt gewiss keine neuen Mauern ein. Wer auf unterhaltsamen Gothic Rock mit leicht metallischer Note steht, kann hier ja mal ein Ohr riskieren.

Anspieltipp: „Fuck, Then Die“ und „Daughter Of The Morning Star“


Bewertung: 7,6 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. When The Candle Burns Low…
02. Nylon Nights
03. Pink Fog
04. Wanting Me Dead
05. Fuck, Then Die
06. Daughter Of The Morning Star
07. Moans From The Chapel
08. Loud Arriver



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