T-V

THE BEYOND

Frostbitepanzerfuck (2013)

Wären die Amis von The beyond nicht so dermaßen überflüssig würde ich ihnen bei einem Interview gerne mal entlocken, was ein „Frostbitepanzerfuck“ ist. Also bei tiefsten Temperaturen mit seinem besten Stück das Rohr eines Kampfkolosses penetrieren? Stelle ich mir schmerzhaft vor, aber das passt ja, denn schmerzhaft ist auch das, was die Nirvana Lookalike uns hier als Black Metal verkaufen wollen. Das ist weder „Black“ noch „Metal“, sondern einfach nur ultravoluminöse musikalische Diarrhoe.

Vielmehr versuchen die Highschool Boys irgendwie mittelprächtigen Punk a’la Cryptic slaughter (KULT) mit Schwarzwurzel anzurichten, was allerdings ebenso misslingt, die der Stoß-Versuch von Matthias Steiner bei Olympia 2012, der ja bekanntlich mit einem ziemlich derben Nackenschlag endete. Einen ebensolche erhielt ich bei lyrischen Perlen wie „Cunt sucking cannibal“ oder „Roto-cunt“, die weder witzig noch einprägsam sind. Irgendwann ließ ich diese akustische Flatulenz einfach nur noch auf mich niederprasseln und opferte ein Huhn in der Hoffnung, dieser Schrott würde endlich vorbei sein, was er dann auch war. Also…markiert, rechte Maustaste und ab in den Papierkorb. Ich sammel ja fast alles, doch bei diesem Rotz muss ich ja Angst haben, dass sich meine Festplatte von alleine formatiert. Den halben Gnadenpunkt gibt es lediglich für den mehr als erheiternden Albumtitel.

Das ist grundsolider Dünnschiss der mir einmal mehr klar macht, warum die Erde unter Rohstoffknappheit leidet. Ich werde nun vermehrt recycelbare Plastikflaschen kaufen, um durch die daraus hinterher gewonnenen Rohstoffe den eintausenddreihundertsiebenundfünfzig mir sofort in den Sinn gekommenen Bands, die um Lichtjahre besser sind, als diese Schülercombo (sorry an die Schülercombos, die wirklich gut sind…) die Gelegenheit zu geben, irgendwann mal ihre Mucke auf Polycarbonat zu veröffentlichen. „Frostbitepanzerfuck“ ist ebenso dämlich und unnützt wie der Albumtitel. So einen Rotz habe ich echt lange nicht mehr gehört.

Bewertung: Versuch macht kluch 0,5 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Roto-cunt

02. Goat sodomizer

03. Cunt sucking cannibal (G.G.Allin)

04. Frostbitepanzerfuck

05. Attack of the zombie brigade

06. The splatterhouse maniacs

07. Necro overload

08. Exterminate humanity

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