T-V

THROWDOWN (2014)

Intolerance

Fünf Jahre haben die Amis ihre Fans warten lassen ehe sie endlich einen Nachfolger für ihr Erfolgsalbum “Deathless“ vorzulegen hatten. Allerdings sollte man der Truppe keinerlei Vorwürfe bezüglich dieser langen Schaffenspause machen, denn ein Teil dieser Zeit dürfte für interne Querelen draufgegangen sein. Daher besteht die Truppe aktuell auch nur noch aus einem “Stamm“, zu dem Sänger, Gitarrist und Chef im Ring Dave Peters und sein langzeitgetreuer Bassist Mark Mitchell zählen.

Doch bei aller, ähm, Toleranz in Hinblick auf derlei Interna sowie daraus resultierende Komplikationen - die Spielzeit von “Intolerance“ ist mit weniger als einer halben Stunde mehr als nur dürftig ausgefallen. Und auch wenn ich den für derlei Alben üblichen Verweis zu “Reign In Blood“ hier an sich für nicht angebracht halte - schließlich hatten Araya und Co. einst nur gut 18 Monate zur Verfügung - muss man Throwdown zugutehalten, dass sie das Brutalitäts-Level innerhalb ihrer Spielzeit auf einem ähnlich hohen Niveau wie Slayer halten können.

Im Vergleich zu den Vorgänger-Alben ist allerdings auffällig, dass sie ihren zuletzt eingeschlagenen Weg wieder verlassen haben und sich nunmehr offenbar deutlicher in Richtung ihrer Frühzeit orientiert haben. Will sagen, die - zugegeben, von vielen eingeschworenen Fans der Frühphase ohnehin eher skeptisch betrachtete – Pantera-Schlagseite ist nahezu vollständig eliminiert und von einer wirklich fetten Hardrcore-Breitseite substituiert worden.

Auf “Intolerance“ wird demnach wenig überraschend auch nicht lange gefackelt, sondern Song für Song dem Zuhörer ohne Umschweife direkt in die Fresse geballert. Dadurch fehlt zwar gewissermaßen so etwas wie “Abwechslung“ (und so manchem “Spätberufenen“ wohl auch die zwingenden Dimebag-Gedächtnis-Riffs), wer sich jedoch gerne wieder einmal amtlich die Kante geben will, erhält diese mit “Intolerance“ direkt und unvermittelt reingepfeffert. Autsch!

Bewertung: 7,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Fight Or Die
02. Borrowed Time
03. Avow
04. Hardened By Consequence
05. Defend With Violence
06. Suffer, Conquer.
07. Cut Away
08. Intolerance
09. Without Weakness
10. Born And Buried Alone
11. Condemned To Live

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

The new breed

VERLOSUNGEN

wo wir sind

P P P

Schrod's...

ZO SONGCHECK

V.I.P.

alter Z.O.F.F.

Join the Army

Damit das klar ist

Unsere Partner