T-V

THYRUZ (2014)

"Svik"

Die Geschichte von Thyruz beginnt 1999 in Norwegen um genau zu sein in Eidsvoll. Hier schlossen sich eine Schar junger Recken zusammen um Ihre Botschaft in Musik zu verpacken. Und was sonst sollte man in Norwegen für Musik machen, ausser Black Metal, und zwar die garstigste Sorte.

Trotz des relativ langen Bestehens gab es keinen nennenswerten Line Up Wechsel, vielmehr tourte man mit größen wie Mayhem oder 1349 durch ganz Europa. Musikalisch wird hier alles geboten, was des BlackMetallers schwarzes Herz begehrt, HighSpeed-Drumming, klirrende Gitarren, und eine Stimme, die der eines Raben nicht unähnlich ist.

Frontmann Hedin Varf keift sich von Song zu Song und davon gibt es auf „Svik“, welches übrigens nach der Pleite Ihres alten Vertriebs selbstfinanziert wurde, 6 Stück, und die Spielzeit beträgt rund eine halbe Stunde.

Ein Hassbrocken der ersten Güte, Songs wie „The Final Holocaust“ oder „Svik“ lassen keinen Zweifel offen dass man von dieser Band noch mehr hören wird. Mit Svik liegt hier das dritte Album der Band vor, zuvor hatte man noch 5 Demos veröffentlicht. Vergleiche mit Mayhem oder Taake liegen hier nicht fern. Spötter mögen nun sagen dass diese Bands ja ohnehin alle gleich klingen, dem möchte ich aber widersprechen. Aber das hier alles zu argumentieren führt zu weit, deswegen zurück zu Svik.

Eingeleitet wird die Scheibe von einem zweiminüten Intro, welches mich durch das Sample einer Rede, zu der ich leider nichts recherchieren konnte, etwas an Endstilles „Frühlingserwachen“ mit dem bekannten „Hitler is Dead“ Intro errinert. Das nun folgende „dØdsriket“ ist ein schleppender, hasserfüllter Song, welcher in etwa so was wie Unterwelt bedeutet. Es folgt „The Final Holocaust“, errinerungen an alte Mayhem-Zeiten werden wach. Was Hedin Varf hier keift, erinnert an Maniac (Ex-Mayhem/Skitliv) zu seinen besten Zeiten. Inhaltlich geht es, wie sollte es anders sein, um den Herrscher der Unterwelt, und wie er seinen Tribut einfordert, in Form von Blut und Seelen. Black Metal halt. “All Flesh” ist in drei Worten zusammenzufassen, Hass, Tod, Teufel, und das ganze im wohl schnellsten Song der Scheibe, fast. Auch „Svik“, der Titeltrack errinert an Mayhem, diesmal aber eher zu Zeiten von Grand Declaration of War. Mehrstimmiger Gesang, teilweise gesprochene Parts, extrem verzerrte Gitarren am Anfang, Schwarzes Herz was willst du mehr? Richtig, eines geht noch und zwar schnell, schneller „Darkness Illuminates All“ Wer Gorgoroth mag, dem wird dieser Song gefallen, denn ähnlich klingt er. Leider ist dies Platte viel zu schnell vorbei, also, was solls, noch ein Durchlauf.

Mein Fazit: BlackMetal wie er zu Klingen hat, von einer Band von der ich hoffentlich noch viel hören werde. Viele erkennbare Einflüsse von den ganz Großen, aber doch noch ein eigener Stil, die Platte weiß durchaus zu gefallen.

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Prodita
02. DØdsriket
03. The Final Holocaust
04. All Flesh
05. Svik
06. Darkness Illuminates All

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