T-V

TOMBTHROAT

Eden apocalypse (2012)

Eine Email von Blasthead Records…von wem? Kanada? Aha…Tombthroat? Nie gehört, doch der Musik nach zu urteilen irgendwelche rüden Robbenprügler aus Nova Scotia….doch halt? Facebook sei Dank…die kommen aus Ludwigshafen und haben schon vorher 3 Alben veröffentlicht? Hmmm...nee, wußte ich bislang auch nicht. Gibt es noch eins im Land der Ahornblätter? Ralf, Björn, Peter, Volker und Alexander? Ups, scheinbar doch Landsleute, was man allerdings an der Mucke nicht festmachen kann, denn auf „Eden apocalypse“ knallt es ganz Suffocation, Dying fetus und Pathology-artig, was man so in Deutschland in der Qualität relativ selten bis gar nicht zu Gehör bekommt.

So ein satter Tritt ins Fressbrett ist doch immer wieder was Feines, vor allem wenn dieser so amtlich produziert ist wie dieser 10 Tracker (+Intro). Hier werden keine Gefangenen gemacht, es wird geballert, bis einem schwarz vor Augen wird. Was Drummer Alexander Wenz da in den Orkus jagt, gilt in manchen Ländern als Kapitalverbrechen. Schnell, technisch versiert und hundsgemein wird hier die Sau durch Dorf getrieben, eine Wonne! Doch selbst wenn man glaubt, das geht die ganze Zeit so…Mitnichten, liebe Gemeinde. Die beiden Sechssaiter Björn Köppler und Peter Hildenbrand streuen mehr als einmal tolle Soli ein, zu hören unter anderem beim Titeltrack oder dem Oberhit „Psychological disharmonism“, der die Mucke Tombthroats am besten beschreibt. Wer hier nach Melodien sucht, wird auf ewig verdammt sein, denn die gehören hier in keinster weise hin. Sauherrliches Geballer allererster Kategorie. Und die Messlatte wird bei jedem Song gleichermaßen hoch gehalten. Zum Zungeschnalzen…

Vor meinem inneren Auge sehe ich schon live den Circle Pit, denn Tombthroat reißen mit. Disharmonische Akkorde und die bereits beschriebene ultrafette Brutalität machen „Eden apocalypse“ zu einem mächtigen Genickschlag. Das ist Grind Death in seiner besten Form, davon gibt es nicht viele Bands und schon gar nicht aus unseren Gefilden Das Teil brät einem unwiderruflich das Ei und die letzten Haare verschwinden auch bei der Propeller Dauerrotation. Wem das letzte Corpse Album zu weich war ist mit diesem blutigen Fetzen rohen Fleisches aufs Vortrefflichste bedient. Saustarkes Album.

Bewertung: knüppelharte 8,8 von 10 Punkten

Tracklist:

01. Manifestation

02. Eden apocalypse

03. I, supremacy

04. Condemned at procreation

05. Breed of depravity

06. Psychological disharmonism

07. A-Dominion

08. Of the goat and the lamb

09. Bleed for me

10. On the gallows

11. Lord of the cremation ground

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