T-V

UTTER SILENCE – The Terror (2022)

(7.924) Maik (8,0/10) Death/Doom Metal


Label: DIY
VÖ: 30.04.2022
Stil: Death/Doom Metal

 

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Die Wuppertaler Formation UTTER SILENCE debütierte schon Ende April 2022 mit ihrer selbstproduzierten EP „The Terror“, ist uns aber erst in diesen Tagen auf den Schirm geraten. Die Combo spielt Death/Doom- Metal, wobei der Hauptaugenmerk wohl schon mehr in Richtung Doom schwenkt. Den Death- Anteil meistern hauptsächlich die Deathgrowls.
Der Gitarrensound, der mit seinen klagenden Weisen ab und an etwas an frühe PARADISE LOST erinnert, ohne abgekupfert zu wirken, beherrscht das Soundgefüge und verleiht der Musik von UTTER SILENCE eine stark melancholische Note. Doch so genau wollen sich die Mannen wohl nicht festlegen lasen, denn insbesonders vokalistisch wird doch auch einmal auf Klargesang zurückgegriffen, was für die nötige Abwechslung sorgt.

Auch schalten UTTER SILENE im Song „Across The Astral Sea“ auch einmal kurz in einen schnelleren, flotteren und dadurch optimistischer klingenden Gang, der angenehm aus der insgesamt doch eher getragenen, bedrückend wirkenden Stimmung herausragt.
 

Der Titeltrack „The Terror“ spielt übrigens nicht auf iregndwelche Al-Kaida- Schergen an, sondern bezieht sich auf die Polarexpedition, die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts aufbrach, um die angenommene Nordwestpassage nach Asien zu finden. Beide Schiffe froren im Eis ein und die Besatzung kam fast vollständig im eisigen Norden ums Leben. ‚Terror‘ hieß das eine Schiff, das andere ‚Erebos‘. Nun, ‚Schrecken‘ und ‚Unterwelt‘ haben wohl ein eher schlechtes Omen auf dieses Unternehmen geworfen.

Wünschen wir der Gruppe, dass UTTER SILENCE dieses Schicksal erspart bleibt, sie nicht in totale Stille verfallen und wir in Zukunft mehr von dieser Band hören werden. Mit dieser EP hat die Combo schon mal ein beachtliches Zeichen gesetzt.
 

Wer auf melancholischen, getragenen Death/Doom steht, und den Frühwerken von MY DYING BRIDE und PARADISE LOST heute noch andächtig lauscht, sollte kurzerhand ein paar Euro eintüten, und das Teil auf der Bandcamp-Seite der Truppe ordern.

Anspieltipp: „Across The Astral Sea“
 


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


Tracklist: 
01. Heading North (Intro)
02. The Terror
03. Across The Astral Sea
 



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